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Eilenburg Doberschütz plant Eigenheimstandorte
Region Eilenburg Doberschütz plant Eigenheimstandorte
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00:23 12.02.2018
Im Doberschützer Rathaus wird derzeit die Planung an vier Wohnbaugebieten vorangetrieben. Quelle: Wolfgang Sens
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Doerschütz

Das 4100 Einwohner zählende Doberschütz will weiter wachsen. Insbesondere den derzeitigen Trend zum Eigenheim will die Gemeinde nutzen. Sie arbeitet deshalb parallel an vier kleineren Wohnbaugebieten in Sprotta-Siedlung, Sprotta, Doberschütz und Mörtitz. Doch bevor die Bagger die Baugrube ausheben können, gilt es, den Bürokratieberg zu bewältigen.

Grünes Licht blinkt für bis zu acht Häuser am See

Bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag stand zunächst das Baugebiet „Zum See“ im Fokus. Prinzipiell gibt es von den übergeordneten Behörden für die bis zu acht Eigenheime in Sprotta-Siedlung südlich der Eilenburger Kiesgrube grünes Licht. Allerdings muss noch ein bereits ansässiger Taxibetrieb mit zehn Taxen auf rechtliche Grundlage gestellt werden, was neue Gutachtertätigkeit erfordert. Die Vermarktung der Baugrundstücke verschiebt sich damit weiter.

Sprottaer Bucht wird erschlossen

In der Sprottaer Bucht, wo es um bis zu neun Bauplätze geht, ist die Kommune etwas weiter. Die langwierige Vermessung und Verschmelzung der Flächen befindet sich auf der Zielgeraden. Läuft alles glatt, könnte Bürgermeister Roland Märtz (CDU) die Erschließung noch im Februar ausschreiben lassen. Die Gemeinderäte gaben ihm dafür jedenfalls grünes Licht.

Grundstücksfragen dauern länger als gedacht

Bei den anderen beiden Baugebieten Krautgarten in Doberschütz mit zwölf potenziellen Baugrundstücken und der 8000 Quadratmeter großen Windmühlenbreite in Mörtitz kämpft die Gemeinde dagegen derzeit noch mit Grundstücksfragen. Es gibt keine prinzipiellen Probleme. „Doch es dauert leider alles etwas länger als gedacht“, so Märtz.

Von Ilka Fischer

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