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Eilenburg Doberschütz soll im März Bürgermeister wählen
Region Eilenburg Doberschütz soll im März Bürgermeister wählen
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15:29 25.10.2009
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Doberschütz

Als Nächstes muss der Gemeinderat in der Zusammenkunft am 5. November seinen Segen geben. Doch das gilt so gut wie sicher.

Momentan dürfte es für den Posten des Gemeindeoberhauptes für weitere sieben Jahre nur einen Bewerber geben. Amtsinhaber Roland Märtz (CDU) hatte schon am Jahresanfang im Interview mit der Kreiszeitung beim Blick auf seine ganz persönlichen Schwerpunkte der nächsten Monate gesagt: „Ich hoffe, die Bürger geben mir erneut ihr Vertrauen.“ Doch bevor die 3750 Wahlberechtigten in Doberschütz dazu ihre Entscheidung fällen werden, sind Fristen einzuhalten. Nach dem Votum des Rates ist mit der offiziellen Bekanntmachung der Wahlformalitäten spätestens Anfang Dezember zu rechnen. Voraussichtlich bis zum 21. Januar kommenden Jahres hätten dann die örtlichen Parteien oder Verbände die Möglichkeit, ihre Kandidaten zu nominieren.

Zuletzt trat gegen Märtz im Jahr 1996, als die Großgemeinde Doberschütz gebildet wurde, mit Horst Schün aus Wildenhain in der Nachbargemeinde Mockrehna, den die CDU gegen den damals noch parteilosen Märtz nominiert hatte, Konkurrenz an. Dann war es 2003 Joachim Kühne aus dem Doberschützer Ortsteil Bunitz. Und zwar im Zusammenhang mit dem Frust, der sich bei den Gegnern um die mittlerweile ad acta gelegten Pläne für ein Motodrom auf der Roten Jahne angestaut hatte.

Märtz will das, bestätigte er, was er in fast 20 Jahren an Amtserfahrung als Bürgermeister in Doberschütz und vorher in Wöllnau angesammelt hat, gern weiterhin einsetzen. Und fortführen, was gemeinsam mit der örtlichen Ratsversammlung und vielen Partnern begonnen wurde. Dabei ist ihm durchaus bewusst, dass eine stressige Zeit auf den 49-Jährigen zukommt. Denn vor allem die finanziellen Spielräume, die Gemeinden künftig haben, werden auch in Doberschütz nicht üppiger.

Doch das Wahljahr 2010, das für einen der dienstältesten Nachwende-Bürgermeister in der Region zugleich ein Jubiläumsjahr ist, beginnt zunächst mit einem freudigen Anlass. Am 5. Januar vollendet Märtz ein halbes Lebensjahrhundert. Und schon jetzt hat das umtriebige Gemeindeoberhaupt potenzielle Gratulanten gebeten, auf Geschenke und Blumen zu verzichten und für die Restaurierung des Denkmals, das an Weltkriegs-Opfer erinnert, in seinem Wohnort zu spenden. Der Wöllnauer selbst will mit 1000 Euro in Vorleistung gehen, kündigte er an.

Karin Rieck

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