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Eilenburg Doberschützer Gemeindewehren kämpfen in Sprotta um Meter und Sekunden
Region Eilenburg Doberschützer Gemeindewehren kämpfen in Sprotta um Meter und Sekunden
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06:00 08.05.2017
Die Kindermannschaft des Sprottaer FFW gab alles um die Wasserverbindung herzustellen und den Zielkorb so schnell es geht zu füllen Quelle: Anke Herold
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Sprotta

Kampf um Meter und Sekunden, ein Blick in die Historie, der Blick nach vorn sowie Tanz, Festumzug und ein Einsatz prägten das Floriansfest der Gemeinde Doberschütz, für das 2017 Sprotta Gastgeber war.

Wehrleiter Karsten Leonhardt ist jetzt Hauptbrandmeister

Die Beförderung vom Sprottas Wehrleiter Karsten Leonhardt zum Hauptbrandmeister und zehn weitere bürgten vor allem für die große Mitwirkung seitens der freiwilligen Kameraden. In der Festrede verwies der Wehrleiter auf die positive Entwicklung der Wehr in den letzten Jahren. Auf eine umfangreiche Jugendarbeit, viel Engagement sowie der stabile und super ausgebildete Einsatzkräfte-Pool mit 13 Atemschutzgeräte-Trägern können die Kameraden stolz sein. Zu den Ehrengästen gehörten am Freitagabend Ralf Osthoff vom Landesfeuerwehrverbandes und Kay Kunath vom Kreisfeuerwehrverband, die sich ebenfalls für die unermüdliche Bereitschaft in Sprottaer bedankten.

Vor dem Einsatzfahrzeug der Sprottaer Feuerwehr übergibt der Wehrleiter und Hauptbrandmeister Karsten Leonhardt im Beisein des Bürgermeisters Roland Märtz an den Landrat Kai Emanuel ein kleines Andenken an das diesjährige Floriansfest. Quelle: Anke Herold

Beckwitzer, Sitzenrodaer und Wöllnauer siegen bei den Löschangriffen

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Sportes. Beim „Löschangriff nass“ jagten die Beckwitzer Kameraden mit 29,42 Sekunden das Wasser am schnellsten durch die Schläuche. Bei den Kindern hatten die Sitzenrodaer in der Altersklasse I die Nase vorn und in der Altersklasse II siegte Battaune. Die Altersklasse „ü40“ entschied Wöllnauer Kameraden für sich. Am Abend wurde im gut besuchten Festzelt das Tanzbein geschwungen.

Gastgeber muss zum Einsatz ausrücken – aber nicht alle können mit

Zuvor jedoch mussten die Gastgeber zum Einsatz ausrücken. 17.24 Uhr ging der Notruf ein. 19 Kameraden standen sofort zur technischen Hilfeleistung bereit. In der Straße „Zum See“ der zum Sprottaer Wehrbereich gehörenden Sprotta-Siedlung hatte sich ein Baum über die Straße gelegt. Zehn der Kameraden musstenallerdinsg im Gerätehaus zurückbleiben, da das gewünschte Mannschaftstransportfahrzeug noch immer nicht bereitsteht. Sonntag Morgen trafen sich die umliegenden Wehren nach dem Gottesdienst zu einem Umzug mit historischer und moderner Löschtechnik. Angeführt wurde dieser von Landrat Kai Emanuel (parteilos) und dem Bürgermeister Roland Märtz (CDU). Am Nachmittag ließen die Sprottaer die Festlichkeiten ausklingen.

Kampf um Meter und Sekunden. Quelle: Anke Herold

Von Anke Herold

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