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Eilenburg Doberschützer Milchproduzenten schwören bei Spitzenergebnissen auf Tiergesundheit
Region Eilenburg Doberschützer Milchproduzenten schwören bei Spitzenergebnissen auf Tiergesundheit
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09:46 20.03.2012
Petra Kulbe mit einem drei bis vier Wochen alten Kälbchen. Quelle: Manfred Lüttich
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Erst jüngst brachte Petra Kulbe, die Verantwortliche fürs Milchvieh, wieder eine Auszeichnung mit ins Dorf an der Bundesstraße 87 zwischen Eilenburg und Torgau: Mit durchschnittlich 11 973 Liter pro Kuh und Jahr verteidigten die Doberschützer ihren Spitzenplatz unter den örtlichen Rinderzuchtvereinen.  „Wir sind seit dem Jahr 2000 auf dem 1. Platz, gehören zu den besten Milchbetrieben in Sachsen" sagt Wolfram Haselhoff, der Vorsitzende der Genossenschaft, dieser Tage bei einem Ortstermin. Parameter wie 4,08 Fettprozente, 3,31 Eiweißprozente, 885 Fett/Eiweißkilogramm, die Inhaltsstoffe des hochwertigen weißen Lebensmittels aus Doberschütz beschreiben, werden nur Fachleuten etwas sagen. Haselhoff bringt das Resultat für den Laien auf einen recht einfachen Nenner: „Hohe Leistungen sind nur durch hohe Tiergesundheit zu erreichen." Dafür gäbe es weder Geheimrezepte, noch „schwarze Magie". Und Petra Kulbe fügt hinzu: „Unsere Tiere geben so viel Milch, weil es ihnen gut geht." Katagorisch wenden sich die Doberschützer gegen Kritiker, die hinter der Milchleistung Tierquälerei oder anderes vermuten. Vielmehr seien optimale Fütterung – die Mischung wird in der Agrargenossenschaft, zu der Tier- und Pflanzenproduktion gehören, selbst hergestellt und kommt überwiegend von den eigenen Feldern – Eutergesundheit und andere Kriterien ausschlaggebend.

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Karin Rieck

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