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Eilenburg Doberschützer treten zur Blutspende an
Region Eilenburg Doberschützer treten zur Blutspende an
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05:18 11.02.2019
Romy Pötzsch (links) aus Doberschütz wird von Schwester Jana vom DRK für die Blutspende vorbereitet. Quelle: Steffen Brost
Doberschütz

Antreten zum Blutspenden hieß es am Sonnabend bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Doberschütz. Vier Mal im Jahr findet im Gerätehaus die Blutspendeaktion des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) statt. „Das machen wir mittlerweile schon seit 15 Jahren. Damals suchte das DRK Partner für Blutspendeaktionen. Wir haben uns als Feuerwehr gemeldet“, erzählte Feuerwehrfrau Heidi Haacke.

Gemeinsam mit anderen Frauen ist sie für alles hinter den Kulissen zuständig und gehört zu den guten Seelen der Wehr. „Bei den Spendenaktionen schmieren wir Brötchen, machen Bockwürste heiß, Kaffee und vieles andere mehr. Wir machen alles, dass sich die Spender rundherum wohlfühlen. Ansonsten sind wir in der Feuerwehr für die Verpflegung unserer Kameraden bei ihren Einsätzen verantwortlich und helfen bei Veranstaltungen“, so Haacke weiter.

Spende dauert 45 Minuten

Zu den ersten Blutspendern gehörte die 40-jährige Romy Pötzsch. Sie spendet seit 2016 Blut. „Meine Mutti hat auch jahrelang Blut gespendet. Für mich ist das eine gute Sache und Herzensangelegenheit. Denn wenn man mal selber mal eine Blutspende benötigt, ist man ja auch auf andere Menschen angewiesen, die ihr Blut zur Verfügung stellen“, sagte Pötzsch.

Bei der Feuerwehr in Doberschütz ist eifrig Blut gespendet worden. Seit 15 Jahren rufen die Kameraden regelmäßig zum Aderlass auf.

Alles in allem dauert eine Spende rund 45 Minuten. Rund 15 Minuten nehmen die Anmeldeformalitäten sowie die eigentliche Spende in Anspruch. Danach muss jeder Spender noch 30 Minuten zur Beobachtung bleiben und soll durch die bereitgestellten Speisen und Getränken sein Glukosespiegel wieder auffüllen.

So viele Spender nahmen teil

In Doberschütz kamen an diesem Tag mehr als 50 freiwillige Blutspender zusammen. „Das ist normaler Durchschnitt. Aber wenn man bedenkt, dass in der Anfangszeit hier um die 100 Menschen kamen, ist das schon eine rückläufige Tendenz. Auch der Altersdurchschnitt ist mittlerweile relativ hoch. Wir brauchen perspektivisch auch wieder jüngere Spender. Denn es darf nur zwischen dem 18. und 73. Lebensjahr gespendet werden“, erzählte Ingo Hertel vom DRK.

Auch viele Kameraden aus umliegenden Wehren ließen sich anzapfen, so auch Reiner Zickert. Der 67-Jährige gehört zu den Alterskameraden. „Es tut nicht weh und hilft. Das schafft bestimmt jeder“, sagte der Senior.

Von Steffen Brost

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