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Eilenburg Döneressen für ein weltoffenes Eilenburg: Jugendliche setzen kulinarisches Zeichen
Region Eilenburg Döneressen für ein weltoffenes Eilenburg: Jugendliche setzen kulinarisches Zeichen
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20:00 15.02.2015
Zusammenkunft auf dem Marktplatz: Jugendliche essen Döner und zeigen, dass Eilenburg eine weltoffene Stadt ist. Quelle: Thomas Jentzsch
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Eilenburg

"Es soll ein friedliches, gemeinsames Döneressen sein. Damit wollen wir, die Linksjugend von Eilenburg, ein kleines Zeichen setzen, dass wir gegen die Pegida-Bewegung speziell hier in Eilenburg sind", erzählte Reuter. "Den heutigen Tag haben wir gewählt, weil Valentinstag ist. Jeder ist willkommen."

Die Jugendlichen positionierten sich mit der Aktion gegen Fremdenfeindlichkeit, das auch ein Anliegen von Nico Reichenbach ist. "Ich finde das gut. Es ist schön, dass es Menschen gibt, die weltoffen sind. Mir gefällt es nicht, dass hier in Eilenburg die Pegida-Bewegung immer mehr Zuspruch findet. Ich glaube nicht, dass wir hier von einer Islamisierung reden können und zeige dies auch mit der Teilnahme an diesem gemeinsamen Döneressen." Am anderen Ende des Marktplatzes beobachten derweil weitere 30 Jugendliche das Geschehen, doch auch sie blieben friedlich; die Gruppe löste sich alsbald auf. Die Polizei war zudem vor Ort, um Auseinandersetzungen zu vermeiden. Döneressen gegen Fremdenfeindlichkeit - dem Bistro Antep am Markt dürfte das ebenso gefallen haben. Denn nach Angaben der Jugendlichen sollen die Döner am Samstag ausverkauft gewesen sein.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.02.2015

Von Thomas Jentzsch

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