Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Eilenburg „Donath hat es vorausgesagt!“
Region Eilenburg „Donath hat es vorausgesagt!“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:10 14.08.2012
Anzeige

Hautnah dabei, – sowohl als Helfer, als auch als Betroffener der Flut – Jochen Donath. Der heute 53-Jährige ist als Ehrenamtler beim Technischen Hilfswerk (THW) Leipzig tätig.

Aus seinen Aufzeichnungen einige Auszüge: „Ich bin mit Hochwassern groß geworden. Von 1959 bis 1984 habe ich Rücken an Rücken mit dem Mühlgraben gewohnt – am Anger 21. Stieg das Wasser, schauten wir vom Damm aus auf die gegenüberliegende Treppe und zählten die noch freien Stufen. Als Jugendlicher erlebte ich das Hochwasser von 1974 mit. Die Schutzanlagen in Eilenburg konnten gehalten werden, es gab nur Wasser in ein paar Kellern am Anger und im Norden der Stadt. Damals lernte ich, Sandsäcke zu füllen und zu packen. So etwas merkt man sich fürs Leben.

Mehr dazu lesen Sie im Lokalteil der LVZ.

Karin Rieck

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

[image:phpwLKWml20120810150457.jpg]

Eilenburg. Spenden, ob Finanzen oder Sachleistungen, flossen fürs Eilenburger Tierschutzzentrum nie üppig. Doch seit die Einrichtung 2004 – nach der kompletten Überschwemmung in der Muldeaue zwei Jahre zuvor – im höher gelegenen Gewerbegebiet im Osten der Stadt völlig neu wieder aufgebaut wurde, spitzte sich die Situation dieser Tage erneut dramatisch zu.

10.08.2012

In diesen Tagen jährt sich die Hochwasserkatastrophe im Altkreis Delitzsch zum zehnten Mal. Am 12. August 2002 stiegen die Pegel, nahm das Unheil seinen Lauf. Ein trauriger und denkwürdiger Jahrestag, an den mit Gottesdiensten und Gedenkveranstaltungen erinnert wird.

10.08.2012

Das nordsächsische Jobcenter könnte 500 Ein-Euro-Jobs finanzieren – findet aber nur mühsam Träger. Der jüngst von Geschäftsführerin Michaela Ungethüm im Kreistag geäußerte Fakt (wir berichteten) lässt aufhorchen angesichts der Tatsache, dass Eilenburger und Doberschützer Stadt- und Gemeinderäte vor noch nicht allzu langer Zeit der Auflösung eines der größten Träger dieser Art – dem Zweckverband Beschäftigungsförderung Nordsachsen, der für die Muldestadt und die Nachbargemeinde über viele Jahre diverse Arbeitsförderprojekte organisierte – zugestimmt haben.

07.08.2012
Anzeige