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Eilenburg Dritte Ausgabe der Doberschützer Dorfgeschichte(n) ist erschienen
Region Eilenburg Dritte Ausgabe der Doberschützer Dorfgeschichte(n) ist erschienen
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06:03 17.04.2018
Karin Glock mit der dritten Ausgabe der Doberschützer Dorfgeschichte(n). Quelle: Foto: Bärbel Schumann
Doberschütz

Mit Spannung erwarten die Einwohner von Doberschütz die nächste Ausgabe ihrer „Doberschützer Dorfgeschichte(n)“. Es ist die dritte Ausgabe, die jetzt in Druck geht, denn seit 2016 gibt der Heimatverein Goldberg diese als Heft einmal im Jahr heraus. Ein kleines Redaktionsteam unter der Leitung von Karin Glock zeichnet dafür verantwortlich. Ihre Berufe reichen vom Landwirt im Ruhestand, über die Lehrerin bis hin zum Schüler. Der Jüngste ist Jonas Walusczyk mit 15 Jahren. Er hat auch für den Verein ein Logo kreiert, das künftig auch auf dem Heft zu finden ist.

Mit einem Ordner von Willy Lieder ging es los

Die Idee für das Heft ist den Mitgliedern des Heimatvereins gekommen, als sie eine Sammlung von 20 dicken Ordnern von Willy Lieder erhielt. Der ehemalige Lehrer hatte viele Dinge gesammelt und niedergeschrieben. Aber auch von anderen ehemaligen und heutigen Mitbewohnern hatte der Verein Materialien zur Ortsgeschichte erhalten. Der Vorstand befand, dass diese mitunter viel zu schade für das Archiv seien und beschloss, daraus im Verbund mit aktuellen Ereignissen ein kleines Heft zu gestalten, das regelmäßig erscheint. „Wir haben begonnen, ehemalige Persönlichkeiten aus unserem Ort vorzustellen. Über Traditionen in Vereinen, wie dem unsrigen und bei den Kunstradsportlern berichteten wir beispielsweise in den beiden ersten Ausgaben“, erzählt Karin Glock.

Verschiedene Rubriken in den Dorfgeschichten

Eine Rubrik heißt „Von Groß bis Klein“, darin wurde schon über den Weg vom Erntekindergarten bis zum Kinderhaus berichtet. „Wenn ein Haus erzählen könnte“ – damit startet die kleine Redaktion im kommenden Heft eine neue Serie. Zum Start wird eine Geschichte über eine Familie und das Bäckerhandwerk erzählt. „Wir hoffen, dass diese bei den Einwohnern ankommt und hoffen zugleich, dass sie uns mit ihren Haus-Geschichten und Fotos künftig dabei unterstützen“, so die Redaktionsleiterin.

Die kleine Redaktion trifft sich einmal im Monat in den Räumen des Heimatvereins. Darüber hinaus sind alle Mitglieder auch zusätzlich damit beschäftigt, Texte zu schreiben und zu redigieren oder neue Ideen zu entwickeln. „Unserem Verein ist wichtig, dass wir Dorfgeschichte vermitteln und auch Aktuelles damit verbinden. Es darf einfach vieles nicht in Vergessenheit geraten“, begründet Vereinsvorsitzender Andreas Mählmann das Engagement für die Publikation, die der Verein selbst finanziert und herausgibt.

Von Bärbel Schumann

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