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Eilenburg Eilenburg: Flügge Jungstörche lockt das Futter zum elterlichen Horst zurück
Region Eilenburg Eilenburg: Flügge Jungstörche lockt das Futter zum elterlichen Horst zurück
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00:20 17.08.2017
Inzwischen sind die im Mai geschlüpften drei Storchenküken im Eilenburger Tierpark zu ordentlichen Störchen heran gewachsen. Doch der heimatliche Horst, oder besser, das hier gereichte Futter für die Eltern, lockt. Quelle: Stefan Teuber
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Eilenburg

Kleine Kinder – kleine Sorgen. Große Kinder – große Sorgen. Zumindest zwischenzeitlich traf dieser Spruch für die drei flügge gewordenen Jungstörche im Eilenburger Tierpark zu. Nachdem sie sich bereits vor etwa zwei Wochen von dannen machten, wünschten ihnen die Tierparkmitarbeiter alles Gute für ihr Leben ganz entsprechend ihrer Natur. „Doch dann haben wir beobachtet“, so Tierparkleiter Stefan Teuber, „dass die Jungtiere immer wieder zurückkamen.“

Offensichtlich hatten die Jungstörche die Vorzüge einer sich immer wieder füllenden Futterstelle erkannt. Was sie letztendlich ihren Eltern weggefressen haben, lässt sich nicht genau sagen. Denn spätestens dann, wenn ein Tierpfleger auftauchte, flogen sie davon. „Dass sie menschenscheu sind, ist ja ein gutes Zeichen“, weiß Stefan Teuber. Doch der Futterklau konnte dennoch keine Dauerlösung sein. Deshalb gab es zwischenzeitlich sogar die Überlegung, die Altstörche vorübergehend in den Wirtschaftshof umzuquartieren. Doch das scheint nun nicht mehr nötig zu sein.

Daumen drücken für Anschluss an Junggesellengruppe

Seit wenigen Tagen sind die Jungstörche nämlich zumindest nicht mehr gesehen worden. Im Eilenburger Tierpark werden daher nun ganz fest die Damen gedrückt, dass die Jungtiere Anschluss an eine Junggesellengruppe gefunden haben.

Auf Störche im Eilenburger Tierpark, der kranke Tiere pflegt und nicht mehr flugfähige Störche auch dauerhaft bei sich unterbringt, müssen die Besucher dennoch nicht verzichten. Neben dem Elternpaar, ein nicht mehr flugfähiger Storchenmann und seine bei einer Kurzzeit-Pflege angelachte Frau, gibt es einen weiteren Alt-Storch sowie den überhaupt ersten im Tierpark geborenen Jungstorch von 2016. Dieser war als Halbwüchsiger von einem Marder schwer verletzt worden und wird wohl dauerhaft im Tierpark bleiben.

Von Ilka Fischer

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