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Eilenburg Eilenburg: Grünes Licht für Fuß- und Radwegebau für neuen Kreisel
Region Eilenburg Eilenburg: Grünes Licht für Fuß- und Radwegebau für neuen Kreisel
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14:21 19.05.2015
Der Kreisel soll die Verkehrssituation im Bereich Bergstraße, Rödgener Landstraße und Kospaer Straße ordnen und ab Herbst gebaut werden. Gegenüber dem Vorentwurf, der bereits vor sieben Jahren entwickelt wurde, bindet der Radweg von der Lahnstraße im südlichen Bereich aus nun direkt in den Richtung Bergstraße ein. Grafik: Landratsamt Quelle: Stadtverwaltung

Für den Finanzierungsbeschluss sollen nun noch einmal Fahrzeuge gezählt werden. Denn nach der Anzahl richtet sich die Teilung der Eigenanteile für den Straßenbau zwischen Stadt- und Landkreis.

Voraussichtlich ab Herbst soll der Kreisverkehr im Eilenburger Stadtteil Berg gebaut werden. Während sich Landkreis und Stadt die Eigenanteile für den Straßenbau teilen, ist die Stadt für Geh- und Radwege, Grünflächen und Beleuchtung voll beteiligt. Bereits 2007 gab es einen Vorentwurf fürs Projekt, der ist nun angepasst worden. Die Stadtverwaltung überarbeitete die Fuß- und Radwegführung. Nach Vorgaben des Landesamtes für Verkehr wurden auch Auswirkungen auf den Knotenpunkt Kospaer Landstraße/B 107 untersucht. Denn es soll ein reibungsloser Abfluss aus dem Kreisel gesichert sein. Auch die Standsicherheit der Friedhofsmauer war zu prüfen. Ergebnis: ein kleiner Abschnitt ist zu erneuern.

Das neue Projekt soll in etwa so ausgeführt werden wie der Kreisverkehr Leipziger Straße: Asphalt für Fahrbahnen, Betonpflaster mit Natursteinvorsatz für Gehwege und Auffahrten, Einfassungen mit Natursteinhochborden. Für die Straßenbeleuchtung sind gemäß Beleuchtungskonzept dekorative Lampen wie in der Rödgener Straße vorgesehen. Es kommt LED-Technik zum Einsatz.

Planung, Durchführung und Abrechnung des Straßenbaus liegen beim Landkreis Nordsachsen, so die Erläuterungen in der Beschlussvorlage. Der beantrage auch die Fördermittel für die Stadt und rechne sie ab. Die Stadt zahlt ihren Eigenanteil an den Landkreis. Doch wie hoch dieser sein wird, sei noch nicht vereinbart. Rainer Weihmann (SPD) fragte nach, warum das noch nicht passiert ist. - "Die Planung stammte noch aus dem Jahr 2007. Die Stadt sollte knapp 30 Prozent zahlen. Damals lag eine alte Verkehrszählung zugrunde", erläutere Petra Zimmermann, Leiterin des Bereichs Bau in der Verwaltung. Das Landratsamt habe deshalb beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr eine erneute Zählung angeregt. Allerdings rückten die Zähler gerade in dem Zeitraum an, als die Muldebrücke wegen Reparaturarbeiten gesperrt war. Was vermuten lässt, dass die Frequentierung der Kreisstraße geringer ausfiel. Denn Eilenburg sollte nun 50 Prozent zahlen. Deshalb ist nun eine erneute Zählung geplant.

"Der Anteil bemisst sich also an der Höhe des Verkehraufkommens?", fasste Christiane Prochnow (Fraktion Die Linke). "Es gibt dann eine Kreuzungsvereinbarung, auf deren Basis die Kosten geteilt werden", erklärte Wacker.

Rainer Weihmann betonte, "dass einige Stadträte schon ins Auge gefasst hatten, den Kreisverkehr allein zu finanzieren. Und ich möchte mich bei denjenigen bedanken, die gesagt haben, das ist Sache des Landkreises". Der Beschluss fiel mit einer Stimm- enthaltung.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.05.2014
lis

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