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Eilenburg Eilenburg: Musikschüler geben Konzert für Kinder
Region Eilenburg Eilenburg: Musikschüler geben Konzert für Kinder
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17:55 20.03.2018
Bringen Köpfe und Beine des Publikums zum Wippen: die jungen Musiker der Kreismusikschule „Heinrich Schütz“. Quelle: Matthias Klöppel
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Eilenburg

Allerhand rhythmisch-melodische Klänge ertönten am Dienstagvormittag aus dem Bürgerhaus in Eilenburg: Die hiesige Außenstelle der Kreismusikschule „Heinrich Schütz“ Nordsachsen hatte zu einem Konzert der besonderen Art eingeladen. Talentierte Nachwuchsmusiker im Alter zwischen neun und 16 Jahren gaben vor mehr als 450 Kita- und Grundschulkindern aus der Region eine Kostprobe ihres Könnens.

„Ein Haus voll Musik“

Durch das rund 45-minütige Programm unter dem Motto „Ein Haus voll Musik“ führte Gitarrenlehrerin Sylvia Harbich. Kindgerecht informierte sie über die einzelnen Instrumente, gab Erläuterungen zu Aufbau und Funktionsweise, zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Und regte die jungen Zuhörer mit gezielten Fragen beständig zum Nachdenken an. „Unser Hauptanliegen war, die Instrumente vorzustellen, die wir hier in Eilenburg lehren“, sagte Gabriele Hammermann, Leiterin der regionalen Musikschule. „Das Motto soll zeigen, dass an unserer Schule viel hinter den Kulissen abläuft und ständig geübt wird.“

Tuba erzeugt Lachwelle

Tosenden Applaus erntete unter anderem Fanni Wanjek für ihre Darbietung am Schlagzeug. Carine Löwe und Gregor Elflein imponierten mit der Titelmelodie zur Sendung „Löwenzahn“, die sie auf ihren Saxofons spielten. Als die Tuba präsentiert wurde, rollte eine Lachwelle durch das Publikum ob der tiefen Klänge des Blechblasinstruments. Allgemeines Staunen erregte der Hinweis, dass ein Klavier normalerweise 88 Tasten besitzt – die Schätzungen der Vor- und Grundschüler lagen deutlich darunter.

„Eine tolle Veranstaltung. Das Schlagzeug und das Abschlussstück waren am besten“, freuten sich unisono Hauke, Fiona, Tristan und Luise (alle fünf) sowie Amelie, Konstantin und Edda (alle sechs) von der Zscheppliner Kita „Dreikäsehoch“.

Von Matthias Klöppel

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