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Eilenburg Eilenburg: Sparen ist angesagt
Region Eilenburg Eilenburg: Sparen ist angesagt
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18:15 05.01.2010

Die bessere: Zumindest in der Planung stehen den Ausgaben Einnahmen in gleicher Höhe gegenüber. Der Haushaltsplan ist ausgeglichen. Immerhin wurde die Muldestadt im vergangenen Jahr zur Haushaltskonsolidierung verpflichtet. Der Grund waren Steuerrückzahlungen in Millionenhöhe 2007 und 2008. Hinter verschlossenen Türen berieten die Räte dazu kürzlich noch einmal. Die Offenlage des Entwurfs ist nun ab 11. Januar geplant. Frage: Im vorigen Stadtrat wurden neben den Eckdaten des Haushaltes 2010 auch die Erfüllung für 2009 vorgestellt. Da war auch von der Aufnahme eines IInsgesamt umfasst der Haushalt ein Volumen von 29,2 Millionen Euro. Davon 20,5 Millionen im Verwaltungshaushalt und 8,6 Millionen im Vermögenshaushalt. Im Verwaltungshalthalt sind zum Beispiel die 5,5 Millionen Euro Personalkosten drin. Außerdem die Sachkosten wie für die Bewirtschaftung für Gebäude und Grundstücke, die Zuschüsse für Kindertagesstätten, Vereine. Auch der Zuschuss für die Kulturunternehmung, dazu gehören Bürgerhaus, Schwimmhalle, Museum und Bibliothek, in Höhe von 805000 Euro ist da enthalten . Einsaprungen sind laut Kämmerin Ulrike Glück  bei den Sach- und Unterhaltungskosten möglich, "was uns aber andererseits irgendwann auf die Füße fallen kann. Wir versuchen beispielsweise, Vereine an bestimmten Ausgaben zu beteiligen." Keine Einschnitte soll es dagegen beim Winterdienst geben. Kleine Sachen zum Beispiel, bewegliches Anlagevermögen wie Stühle oder die Anmeldungen für Hard- und Software.

In puncto Investitionen gab die Kämmerin diesen Ausblick: "Für die Sanierung der Tschanter-Schule in der Dorotheenstraße sind 3,38 Millionen Euro 2010 geplant, das Konjunkturpaket ist mit 1,01 Millionen Euro veranschlagt, ein Feuerwehrfahrzeug soll für 330000 Euro angeschafft werden, der Geh- und Radweg an der Torgauer Landstraße wird für uns 200000 Eigenanteil kosten, der Eilenburger Zuschuss fürs Rinckart-Gymnasium, eine Maßnahme des Landkreises, ist mit 230000 Euro veranschlagt. Für die Stadtsanierung sind 923000 Euro geplant. Dazu gehört auch das Teilstück der Marienstraße. Für den den Stadtumbau sind 188000 Euro eingeplant. Das ist alles fördermittelfinanziert. Die Quoten liegen bei 75 bis 90 Prozent." Das komplette Interview lesen Sie ab 6. Januar in der Kreiszeitung, Seite 18.

Heike Liesaus

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