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Eilenburg Eilenburg: Stadtseniorenrat will mehr Bänke
Region Eilenburg Eilenburg: Stadtseniorenrat will mehr Bänke
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10:44 22.02.2018
Insgesamt rund 160 öffentliche Bänke stehen im Eilenburger Stadtgebiet und den Ortsteilen. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Rund 160 öffentliche Bänke säumen mittlerweile das Eilenburger Stadtgebiet und die Ortsteile. Eine beachtliche Zahl – noch vor anderthalb Jahren waren es weniger als die Hälfte. Gleichwohl besteht an einigen Stellen weiterhin Bedarf an zusätzlichen Open-Air-Sitzmöbeln. Das sagt Marianne Aster, Vorsitzende des Stadtseniorenrates.

Mehrere Standorte im Blick

Ins Visier nimmt sie unter anderem die Bergstraße/Ecke Marienstraße respektive Weinbergstraße sowie die Puschkinstraße in Ost in Richtung Friedhof. Möglich und sinnvoll wären kommunale Sitzgelegenheiten zudem auf dem Weg zum Bobritzer Damm. „Das sind alles Orte, an denen Leute gerne mal eine Pause einlegen“, sagt Aster. Mit Leute meint sie ausdrücklich nicht nur Senioren. Gerade auch Mütter mit kleinen Kindern bräuchten bei ihren Touren durch die Stadt immer mal einen Platz zum Ausruhen.

Der Stadtseniorenrat initiierte die Aktion „Mach mal Pause“, mit der Sponsoren für die Bänke gesucht werden. An dieser wollen die Ehrenamtler im besten Alter auch in Zukunft festhalten. „Wir wollen das nicht einschlafen lassen“, hebt die Ratsvorsitzende Aster hervor. Es habe vor Kurzem eine Beratung zum Thema in dem Gremium gegeben, allerdings ohne dass sich daraus ein konkretes Vorhaben ergeben hätte. Wichtig sei, die Spendenbereitschaft der Eilenburger wieder anzukurbeln. Ob Privatperson, Unternehmen, Behörde oder Verein – jeder habe mit einem kleinen Obolus Gelegenheit zu zeigen, dass ihm Stadt und Gemeinwohl am Herzen liegen.

Stadt bietet Unterstützung an

Von Seiten der Stadtverwaltung sind derzeit keine weiteren Bänke geplant. Aus dem Rathaus heißt es, dass die rund 160 kommunalen Sitzmöbel zurzeit als ausreichend erachtet werden. Auch, weil zu der Zahl noch die zahlreichen Bänke auf öffentlichen Spielplätzen hinzuzuaddieren sind. „Sollte der Stadtseniorenrat aber ein neues Projekt an uns herantragen, werden wir das gern unterstützen“, sagt eine Sprecherin. Im vergangenen Frühjahr hat die Stadt dafür gesorgt, dass unter dem Ahornbaum auf dem Burgberg eine Rundbank mit dreieinhalb Meter Durchmesser montiert wurde. Bis zu 20 Personen können sich darauf bequem niederlassen.

Von Matthias Klöppel

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