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Eilenburg: Touristinfo kommt in den Roten Hirsch

Eilenburg: Touristinfo kommt in den Roten Hirsch

Die Eilenburger Touristinformation soll am 1. Mai in Betrieb gehen. Für den Betrachter wird das im Stadtbild nicht viel ändern, denn dafür soll kein neues Büro eingerichtet werden.

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Hinterm Museumseingang finden Besucher ab 1. Mai auch die Touristinfo.

Quelle: Heike Liesaus

Eilenburg. Die Anlaufstelle wird einfach im Museumsshop angesiedelt und mittels eines "I" für Touristinfo ausgeschildert. Und - besonders wichtig - es wird dort eine neue Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter geben. Eine halbe Stelle ist dafür bereits mit dem Stellenplan zum Haushaltsplan 2013 ausgewiesen, war aber bisher noch nicht besetzt worden. "Sie wird nun in der nächsten Zeit ausgeschrieben", informiert Heiko Leihe, Leiter der Kulturunternehmung Eilenburg und verantwortlich für Wirtschaftsförderung in der Stadt.

Im Museumsshop im Roten Hirsch sei es ohne weiteres möglich, einen zweiten Arbeitsplatz einzurichten. "Zudem wollen wir dabei nicht großartig Geld in die Hand nehmen", erklärte Leihe. Es müssten auch keine neuen Möbel angeschafft werden. Bis zum 1. Mai wären vielmehr die organisatorische Handhabungen zu klären, die sich ergeben, wenn sich Museumsshop und Touristinformation diesen Raum teilen.

Die neue Stelle ist voraussichtlich in die Städtische Kulturunternehmung Eilenburg integriert. In dem kombinierten Info-Shop würde es dann eine Art Job-Sharing geben, sodass die dort Beschäftigten eher selten parallel arbeiten. Es sei eine größere Bandbreite der Öffnungszeiten möglich. Andererseits müsse berücksichtigt werden müsse, dass die oder der neue Mitarbeiter(in), die oder der für 20 Stunden pro Woche eingestellt wird, auch mal Urlaub hat und im Krankheitsfall vertreten werden muss.

Es sei nun mal an der Zeit, eine solche Anlaufstelle einzurichten, nachdem das Heinzelmännchen-Projekt nun angeschoben werden soll und das Radweg-Projekt Eilenburger Schleife angeschoben worden ist, sich zudem die Muldestadt dem regionalen Tourismusmarketing und dem Verein Dübener Heide angeschlossen hat, stellt Leihe fest. "Selbst der S-Punkt am Bahnhof hat zum Beispiel das Ziel, Reisende über die Angebote in der Stadt zu beraten. Es muss dann auch jemand geben, der sich um dessen Versorgung mit Material kümmert."

Auch jetzt schon findet der Besucher im Museumsshop zum Beispiel die neue Imagebroschüre der Stadt vor, kann er auch ein Gastgeberverzeichnis bekommen. Und wenn gefragt wird, geben die Mitarbeiter dort Auskunft, welche Ziele sich ansonsten noch für einen Eilenburg-Spaziergang anbieten. Der neue Eilenburger Tourismus- und Gewerbeverein hat außerdem, wie berichtet, mittlerweile seine Adresse im Roten Hirsch und im Museumsshop einen Bereich bekommen, in dem die Mitglieder Flyer präsentieren und Eilenburg- Besucher sich diese mitnehmen können.

"Diese Touristinformation wird eher so etwas wie die Keimzelle der touristischen Betreuung in der Stadt", hält Leihe den Ball flach. "Es geht darum, dass wir einen Anlaufpunkt haben." Dieser ziele vor allem auf die Naherholungssuchenden ab und auf diejenigen, die die Stadt bei ihrer Tour auf dem Mulderadweg erreichen. Es sollte eher nicht versucht werden, die Gäste aus Hunderten Kilometer Entfernung in die Gegend zu locken. Heike Liesaus

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.01.2014
Heike Liesaus

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