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Eilenburg bastelt weiter am Image für schönes Wohnen

Wohnstandortkampagne Eilenburg bastelt weiter am Image für schönes Wohnen

Anfang Juni soll im Eilenburger Stadtrat das Konzept der branchenübergreifenden Wohnstandortkampagne erstmals öffentlich vorgestellt werden. Im jüngsten Workshop ging es um Befragungsergebnisse, das Logo und Inhalte des Werbeauftritts.

Rund 30 Branchenvertreter verständigen sich in einem Workshop über die Wohnstandortkampagne für Eilenburg

Quelle: Stadtverwaltung Eilenburg

Eilenburg. Schöner Wohnen in Eilenburg: Sechs Familien haben erst jüngst im Stadtteil Berg – teils mit herrlichem Blick über die Muldestadt und ins Grüne – ihr neues Domizil errichtet. Das jüngste Eilenburger Wohngebiet in der Wilhelm-Grune-Straße, das ein privater Investor entwickelte und wo seit Herbst 2014 auch junge Bauherren Land erwarben, um dort den Traum vom eigenen Haus zu verwirklichen, kann der zurzeit viel diskutierten Wohnstandortkampagne zwar nur bedingt zugeordnet werden. Aber das Areal zeigt die Richtung an: Aufgrund der Nähe zu Leipzig und der S-Bahn Anbindung, der guten Infrastruktur und dem aktuellen Bauboom will sich Eilenburg gerade für Familien als attraktiver Wohnstandort wärmstens empfehlen.

Rund 30 Vertreter der regionalen Wirtschaft, der Immobilienbranche, des Stadtrates, der Stadtverwaltung sowie der die Kampagne betreuenden Agentur begrüßte Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos) dieser Tage zu einem Workshop, bei dem es um gemeinsame Vermarkungsstrategien ging. Einer der Schwerpunkte der „intensiven Diskussionsrunde zur Förderung des Wohnstandorts Eilenburg“ laut Mitteilung der Stadtverwaltung: Die Ergebnisse einer Umfrage unter örtlichen Branchenkennern, die als Zielgruppe für den Standort vor allem junge Familien und Paare aus Leipzig, der Region und Eilenburg selbst ausgemacht hat. Und das nicht nur für Ein-, sondern auch Mehrfamilienhäuser. In Abstimmung mit den Analysen der Agentur bekamen die Teilnehmer des Workshops einen Überblick über aktuelle Angebote an Miet- und Kaufobjekten. Auch der Bedarf an Eilenburger Immobilien wurde aufgezeigt, Anforderungen an den Wohnraum dargelegt. Heike Leihe, im Rathaus unter anderem für Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung zuständig, nannte auf Anfrage Beispiele. So gehören kurz- und mittelfristig Projekte wie das neue Wohngebiet am Grünen Fink, wo das B-Plan-Verfahren läuft, Flächen am Jacobsplatz, das Innenstadt-Viertel Rollenstraße mit Stadtvillen sowie Umplanungen auf der Leipziger Höhe zu den Eckpunkten, die die Akteure der Kampagne im Visier haben. „In der Straße der Jugend ist Baurecht vorhanden, sind im Anschluss an die Eigenheim-Siedlung Plätze für sechs Häuser sofort verfügbar“, fuhr Leihe fort. Am Friedhof auf dem Mansberg starteten ebenfalls Bauwillige. „Darüber hinaus sind wir mit den Geschäftsführungen von Unternehmen wie Stora Enso und Frankenbrunnen im Gespräch, um übers Wohnen außerdem Synergieeffekte für die Fachkräftegewinnung zu entwickeln. Schließlich wolle die kommunale Eilenburger Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mit neuen Wohnungszuschnitten Leerständen in der Lutherstraße entgegenwirken.

In dem Workshop seien auch der Name für die Kampagne sowie ein passendes Logo diskutiert, die Teilnehmer zu Ideen animiert worden. In einem demokratischen Prozess soll ein einheitliches Bild entstehen, um den Wohnstandort Eilenburg gemeinschaftlich anzupreisen. Die Agentur bekam für die Feinabstimmung des Logos noch diverse Anregungen. Leihe:„Bis zur nächsten Stadtratssitzung ist noch viel in Bewegung.“ Nicht nur am Design des Auftritts werde noch eifrig gearbeitet. Die Inhalte der Kampagne sollen Anfang Juni in der nächsten Stadtratssitzung präsentiert und damit erstmals auch öffentlich umfassend vorgestellt werden, was bisher im internen Kreis besprochen wurde.

Im neuen, sehr ruhig gelegenen Wohngebiet an der Wilhelm-Grune-Straße hat derweil auch die Erschließung den letzten Schliff bekommen. Der Fertigstellung der privaten Erschließungsstraße, an der alle Bauherren beteiligt sind, folgte nunmehr die zirka 30 Meter lange Anbindung an die Wilhelm-Grune-Straße mit zwei Fahrstreifen und naturnahen Rasengittersteinen.

Von Karin Rieck

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