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Eilenburg Eilenburg ehrt Naturparkführerin Birgit Rabe mit dem Heinzelpreis
Region Eilenburg Eilenburg ehrt Naturparkführerin Birgit Rabe mit dem Heinzelpreis
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08:40 24.04.2017
Birgit Rabe mit Heinz Elmann, dem Eilenburger Stadt-Maskottchen. Quelle: Carsten Lippert
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Eilenburg

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Sage der Eilenburger Heinzelmännchen muss der Preisträger des Heinzel-Preises auch künftig nicht erzählen können. Doch mit Birgit Rabe erhielt den Preis, den die Stadt Eilenburg am Freitag zum zweiten Mal verliehen hat, eine Frau, die als rühriges Mitglied des Eilenburger Geschichts- und Museumsvereins das kann. Als Annett Krause, Leiterin des Fachbereiches Bürgerservice, sie auf die Bürgerhaus-Bühne rief, verschlug es der Wedelwitzerin aber erst einmal vor lauter Rührung die Sprache.

Doch sie macht ohnehin lieber mit ihrer vielseitigen Arbeit von sich reden. Birgit Rabe unterstützt nicht nur die Eilenburger Sonntagsschulen oder die Museumsnächte. Bei der zertifizierten Führerin für den Naturpark Dübener Heide, so Annett Krause in der Laudatio, können selbst Eilenburger bei Wanderungen, Fahrradtouren, Kremserfahrten oder Geocaching-Touren viel Neues erfahren und natürlich auch die Heinzelmännchensage hören. Sie half der Stadt bei der Burgbergbeschilderung, nimmt an Adventskalenderaktionen, Herbst- und Frühlingsfesten teil. Sie engagiert sich zudem als Mitglied im Tourismus- und Gewerbeverein, im Gremium Stadtentwicklungsfonds und ist sachkundige Bürgerin im Kultur- und Sozialausschuss.

Doch auch die zuvor Geehrten hätten den Heinzelpreis verdient. Wobei auffiel, dass 2017 vor allem den oft unsichtbaren „Heinzelmännchen“-Helfern mit Blumen und einer kleinen finanziellen Prämie gedankt wurde. Dass ohne sie in Eilenburg viel weniger passieren würde, hatte Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos) in seiner Rede gewürdigt. Denn Mazdalauf, Walpurgisnacht, Stadtseniorenwoche, Tierparkfeste, Karneval und Laientheater – all dies gäbe es ohne die Vereine nicht.

Mit Fanfare for the Common Man eröffnete The Corona House Band aus Machern den Abend musikalisch, nach dem Abendessen lieferte diese, beginnend mit „Himbeereis zum Frühstück“, das künstlerische Dessert. Dieses wurde bei der bis Mitternacht dauernden Ehrung, bei der es auch viele vereinsübergreifende Gespräche gab, noch um eine Taekwondo-Einlage ergänzt. Später zeigte auch noch die Jugend, was sie bei der Tanzschule im Bürgerhaus gelernt hat.

Weitere Ehrungen


für ihre Arbeit als Vorsitzende im Stadtseniorenrat, als Lesepatin, Wahlhelferin.


, Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises der Musikschule Eilenburg, u. a. für den 25-jährigen Kampf, trotz zweier Landkreisreformen eigenständig zu bleiben.

für sein 54-jähriges Engagement im Radsport.

, Erzieherin im Bummi, stellvertretend für alle Fachkräfte in den Kita.

Von Ilka Fischer

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