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Eilenburg Eilenburg erstrahlt im Lichter-Glanz des zweiten Advents
Region Eilenburg Eilenburg erstrahlt im Lichter-Glanz des zweiten Advents
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12:18 07.12.2015
Tommy Wendt, Jens Bocksch, Mike Hausen und Sebastian Ritze (v. l.) stoßen gemeinsam auf den gelungenen Weihnachtsmarkt und die Adventszeit an. Quelle: Anke Herold
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Eilenburg

Sybille und Thomas Seifert vertrieben sich beim Langosessen und Glühweintrinken die Zeit. "Wir kommen jedes Jahr her, weil es gemütlich ist und wir Freunde treffen können", erzählen beide und genießen mit ihrem Bekannten Jörg Semmling die weihnachtliche Atmosphäre. Um den riesigen Weihnachtsbaum ließen sich kleine Reiter hoch zu Ross führen. An den Los- und Naschbuden war vor allem die Geduld der Eltern gefragt. Aber auch Basteln fürs bevorstehenden Fest war der Hit bei den Jüngsten. Die kleine Vanessa aus Doberschütz nutzte die Gelegenheit, um Geschenke im Ratssaal herzustellen und erklärt: "Mein Knopfstern ist schon fertig und jetzt bastle ich noch einen Engel für meine Oma." Bewährter Mittelpunkt des Muldestädter Weihnachtsmarktes war die Nikolaikirche. In ihrem Inneren stimmte das Konzert des Musikvereins Eilenburg auf die Adventszeit ein.

Viele nutzten die Gelegenheit und genossen die weihnachtliche Tradition so auch Kerstin und Ronny Stumpf: "Ein sehr besinnliches Konzert, dass mit der Auswahl der Stücke sehr auf Weihnachten einstimmte", resümierten beide, bevor sie sich ins bunte Treiben aufmachten. In des lässt der Förderverein zum Wiederaufbau der Evangelischen Stadtkirche St. Nikolai hinter die Kulissen blicken. Bei der Turmbesteigung führte Ernst Gottlebe und Matthias Danzmann Neugierige in lufte Gefilde, die sonst so nicht offen stehen. Selbst den Nikolaus konnte Gottlebe als Figur für Interessierte sichtbar machen. Bastelstände, ein Büchermarkt, Keramik und das tolle Weihnachtsangebot der Karl-NeumannSchule bildeten ein gelungenes Pendant zum Programm auf dem Außengelände. Dort sangen und spielten verschiedene Musiker aus der Region ein buntes weihnachtliches Programm. Andreas Born moderiert und behielt auch beim Schmücken der siebzehn Weihnachtsbäumchen durch Kinder, Erzieher und Eltern hiesiger Einrichtung den Überblick.

An allen drei Tagen nahmen Weihnachtsmann und Christkind Wünsche entgegen und verteilten für Gedichte und Lieder Naschereien an die Kleinsten. Inmitten der historischen Feuerwehr mit Nachtwächter Max Gneiß freute sich Hannelore Lang über das bunte Flair: "Sehr gut besucht ist der Markt, auch wenn weniger Buden als im vorigen Jahr vorhanden sind."

Dass das Adventswochenende gelungen war, fanden auch Petra und Matthias Werner die mit Karl Günther Schmidt aber übereinstimmten. Sie formulierten aber auch einen Kritikpunkt: "Der große Weihnachtsbaum gehört nicht ins Abseits, sondern sollte Mittelpunkt des Marktes sein. "Auf jeden Fall muss die Tradition Weihnachtsmarkt in Eilenburg beibehalten werden, das wünscht sich Tommy Wendt und stieß darauf gemeinsam mit Freunden und einem leckeren Glühwein an.

Von Maria Wikka

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