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Eilenburg Eilenburg ist jetzt Geflügelpest-Sperrgebiet
Region Eilenburg Eilenburg ist jetzt Geflügelpest-Sperrgebiet
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10:06 22.02.2017
Eilenburg wurde jetzt zum Geflügelpest-Sperrbezirk erklärt. Quelle: dpa
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Rackwitz/Eilenburg

Am 15. Februar wurde am Mühlenplatz in Eilenburg ein Schwan geborgen und zur Untersuchung gebracht. Das hochpathogene Geflügelpestvirus H5N8 wurde durch das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems nachgewiesen, teilte das Landratsamt Nordsachsen am Dienstag mit. Somit ist wiederholt im Landkreis Nordsachsen der Ausbruch der Wildvogelgeflügelpest amtlich festgestellt worden. Es ist inzwischen der neunte Fall in Nordsachsen.

Das Landratsamt hat daher einen Sperrbezirk von mindestens drei Kilometern um die Große Kreisstadt Eilenburg mit den Ortsteilen Stadt Eilenburg, Hainichen und Wedelwitz sowie ein Beobachtungsgebiet von mindestens weiteren sieben Kilometern – also insgesamt zehn Kilometern - um den Fundort des Schwanes eingerichtet.

Beobachtungsgebiet Schladitzer Bucht aufgehoben

Das Beobachtungsgebiet Schladitzer Bucht ist nach Ausbruch der Influenza bei einer Reiherente wieder aufgehoben worden, teilte das Landratsamt am Dienstag mit. Am 20. Januar wurde durch das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Nordsachsen der Ausbruch der Wildvogelgeflügelpest bei einer Reiherente in der Schladitzer Bucht festgestellt.

Das daraufhin errichtete Beobachtungsgebiet, welches mindestens zehn Kilometern um den Fundort der Reiherente liegt, reichte bis in Teile der Stadt Leipzig. Die Grenzen dieses Beobachtungsgebietes sind mit entsprechenden Hinweisschildern seit dem dem 20. Januar ausgewiesen. Das Landratsamt ordnete Maßnahmen im Beobachtungsgebiet für die Dauer von 30 Tagen nach Feststellung an. Das ist laut Geflügelpest-Verordnung so vorgeschrieben. Nach Ablauf dieser Frist wurden diese Schutzmaßnahmen nun aufgehoben.

Neue Schutzzonen

Durch den Ausbruch der Geflügelpest in einem Putenbestand in der Gemeinde Rackwitz am 1. Februar wurden neue Schutzzonen festgelegt, welche sich geografisch größtenteils mit dem jetzt aufgehobenen Beobachtungsgebiet überlappen. Ungeachtet dessen bleibt die sachsenweite Stallpflicht weiterhin bestehen. Demnach sind Geflügel und gehaltene Vögel in geschlossen Ställen oder unter einer nach oben abgedeckten Schutzvorrichtung unterzubringen, welche einen Kontakt zu Wildvögeln verhindert.

Weitere Informationen unter www.landkreis-nordsachsen.de/aktuell.html

Von lvz

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