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Eilenburg Eilenburg präsentiert sich als Balkon und Südtor der Dübener Heide
Region Eilenburg Eilenburg präsentiert sich als Balkon und Südtor der Dübener Heide
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07:56 23.08.2017
Vor der neuen Heinzelberge-Pension und vor dem Ausblick auf die Stadt erzählt Burgvereinsmitglied Hans Poltersdorf (Mitte) über die Aktivitäten.
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Eilenburg

Die Dübener Heide will sich als Garten, als grünes natürliches Ausflugsziel für die Leipziger etablieren. Da ist Eilenburg gutes Beispiel. Die Stadt arbeitet zum einen mit der Wohnstandortkampagne daran, sich den Messestädtern ins Bewusstsein zu bringen. Und sie kann zum anderen für sich den Rang des Südtors des Naturparks beanspruchen. Auch deshalb war die Muldestadt jetzt eines der Ziele der diesjährigen Bürgermeisterrundfahrt des Heidevereins. Die somit gleich unter dem Titel „Sommerfrische im Süden – das Land.Leben.Lieben“ bekam.

Die 75 Teilnehmer, Heidefreunde und Vertreter aus den Kommunen, die Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos) begrüßte, erlebten: Eilenburg ist nicht allein Naturpark-Tor, sondern auch Balkon. Schließlich konnten die Gäste von hier aus nicht allein über die Stadt und die Muldeaue, sondern bis in das Waldgebiet der Heide gucken. Die Gäste wurden auf dem Burgplatz vor der Heinzelberge empfangen, konnten auf der Rundbank unter dem Ahornbaum in der Mitte Platz nehmen, bekamen die geschichtlichen Hintergründe des Ortes von Naturparkführerin Birgit Rabe und Museumsmitarbeiterin Franziska Trump erklärt. Hans Poltersdorf vom Burgverein erzählte von dessen Aktivitäten, von Veranstaltungen, Führungen und Ausstellungen. Heiko Leihe, Referent des Oberbürgermeisters, steuerte Infos über die touristische Infrastruktur und das Stadtmarketing bei.

Der Naturpark erstreckt sich über das Gebiet von insgesamt 16 Kommunen auf sächsischer und sachsen-anhaltischer Seite. „Eilenburg mit seinen Aktivitäten ist darunter ein Vorbild“, erklärt Naturparkleiter Thomas Klepel im Nachgang. „Es ist unser Wunsch, dass auch andere Städte und Gemeinden den Bezug zu Leipzig herstellen.“ Denn der Traum, dass jeder Einwohner im Einzugsgebiet jährlich einen Wochenendausflug in der Dübener Heide verbringt, hat immer noch viel Umsetzungsspielraum.

Dabei gibt es viel zu entdecken. Das zeigten auch die weiteren Ziele der Bürgermeisterrundfahrt: Die Heimatstube in Wildschütz, die Naturpark-Kita in Pressel, ein Familienbetrieb mit Milchproduktion und Direktvermarktung in Zinna, der Große Teich in Torgau mit dem Biberschutz und Fischzucht und die neue Käserei des Eilenburger Trüffeljägers Gunter Kahlo gleich in der Nähe des Eilenburger Burgbergs.

Von Heike Liesaus

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