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Eilenburg will das schnellere Netz

Breitbandausbau Eilenburg will das schnellere Netz

Den Breitband-Anschluss, das Internet mit verhältnismäßig hoher Datenübertragungsrate, gibt es in vielen Gebieten Eilenburgs noch nicht. Gerade in den Ortsteilen bringt das auch junge Existenzgründer in Schwierigkeiten. In den nächsten zwei Jahren soll sich das ändern.

In einigen Gebieten Eilenburgs tröpfeln die Daten bisher eher in spärlichen Raten durchs Netz.

Quelle: Heike Liesaus

Eilenburg. Den Breitband-Anschluss, das heißt: der Internet-Anschluss mit verhältnismäßig hoher Datenübertragungsrate, gibt es in vielen Gebieten Eilenburgs noch nicht. Gerade in den Ortsteilen bringt das unter anderem auch junge Existenzgründer in Schwierigkeiten. Das wurde auch im Ortschaftsrat diskutiert. Der Zustand soll sich 2016 und 2017 ändern. Die Telekom will die Kernstadt Eilenburg selbst bis 2017 für eine Downloadrate von 50 bis 100 MBit/s ausbauen, erklärte Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos). Aber auch sonst sollen die Wohn- und Gewerbe-Gebiete, in denen bisher kein Netz mit mindestens 30 MBit/s Downstream-Potenzial anliegt, versorgt werden. Die Stadt hat sich deshalb zur Finanzierung der sogenannten Wirtschaftlichkeitslücke entschlossen. So sollen Areale erschlossen werden, deren Ausbau für kommerziellen Anbieter sonst ökonomisch nicht tragbar wäre. Dabei wird das Förderprogramm Digitale Offensive Sachsen genutzt, das den Finanzierungslücken-Schluss zu 80 Prozent unterstützt. 20 Prozent würde die Stadt tragen. In den nächsten Wochen sei sogar mit der Auflage eines weiteren Programms zu rechnen, das einen Ausbau mit Übertragungsraten von 100 bis 200 Mbit/s zu 95 Prozent fördert, erläuterte Scheler im Ortschaftsrat. „Doch diese Qualität wird dann so teuer, dass die Höhe der Eigenmittel trotz des geringeren Anteils größer wäre.“ Die bisher angestrebte Ausbaustufe würde bereits einen erheblichen Qualitätssprung bedeuten.

Die Stadt selbst wird kein Netzbetreiber oder Eigentümer. Sie reicht die Förderung als Investitionszuschuss an den Betreiber weiter, der sich verpflichten muss, seine Netze auch anderen Anbietern zur Verfügung zu stellen. Scheler rechnete damit, dass die Ausschreibung in den nächsten sechs bis acht Wochen erfolgen kann.

Von Heike Liesaus

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