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Eilenburg Eilenburg will die Friedhofskapelle auf dem Mansberg sanieren
Region Eilenburg Eilenburg will die Friedhofskapelle auf dem Mansberg sanieren
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00:18 22.05.2017
Die Friedhofskapelle Mansberg stammt aus den 50er-Jahren und ist sanierungsbedürftig. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Der Zustand der Friedhofskapelle auf dem Eilenburger Mansberg gab in der Vergangenheit immer wieder Anlass zu Beschwerden. Doch nun ist beschlossen, dass sich in absehbarer Zeit etwas ändert: Dieses Jahr laufen die Planungen, im nächsten soll gebaut werden.

In einem ersten Abschnitt wird die Kapelle umgebaut und modernisiert. Dazu gehört eine Fußbodenheizung, denn der Boden muss erneuert werden. Außerdem ist eine solche Heizung wegen des hohen Raumes effektiver und wirtschaftlicher. Die aktuelle Anlage wird durch ein Gas-Brennwertgerät und eine Luftwärmepumpe ersetzt. Dabei soll auch Abwärme aus Kühlzellen genutzt werden. Davon gab es bisher vier, zwei sollen dazukommen. Auch die Elektroanlagen werden neu installiert, Innentüren instandgesetzt. Die Erdgeschoss-Decke bekommt eine Wärmedämmung, das Dach der Kapelle wird neu gedeckt. Ebenso ist vorgesehen, die Toiletten zu verlagern und somit neu einzubauen. Die Eingangsbereiche sollen gestaltet und Garagen und Nebengebäude von der Heizungsanlage und Warmwasseraufbereitung getrennt werden.

Das Gebäude steht auf der Liste der Eilenburger Kulturdenkmäler, ist von bau- und ortsgeschichtlicher Bedeutung. Die Nebengebäude, die 1984 errichtet wurden, werden heute überwiegend von einem Bestattungsunternehmen genutzt. Zwischen 2001 und 2008 wurden bereits Fensterelemente ausgetauscht. Auch wenn der äußere Eindruck solide ist: Der Instandsetzungsbedarf ist erheblich.

Für den ersten Bauabschnitt werden 270 000 Euro bereitgestellt. Der Stadtrat hat den Beschluss dazu bereits gefasst. Die Kosten für eine Gesamtsanierung werden mittlerweile auf 760 000 Euro geschätzt. Ein zweiter Bauabschnitt wird deshalb nicht vor dem Jahr 2020 ins Auge gefasst. Ob und wie er ausgeführt wird, hängt dann davon ab, wie der Mietbereich im östlichen Gebäudeteil genutzt und umgebaut wird.

Von Heike Liesaus

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