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Eilenburg Eilenburger Angler im Einsatz gegen Müll
Region Eilenburg Eilenburger Angler im Einsatz gegen Müll
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15:26 19.05.2015
Nicht alles, was sich diesmal beim Arbeitseinsatz an der Insel Alsen findet, hat das Hochwasser angeschwemmt, sind sich die Angler sicher. Quelle: Privat

Denn nicht nur die Juni-Flut habe viel Müll in den Auenwald gebracht.

Klar, geht es bei diesem Umwelttag, zu dem sachsenweit zu Einsätzen aufgerufen wird, aber auch bei den Aktionen, welche die Angler generell im Herbst veranstalten, darum, rund um ihre Gewässer für Ordnung zu sorgen. Eine Sache, die Spaziergänger, die an den Ufern der Flüsse, Seen und Teiche unterwegs sind, freut. Bei solchen Gelegenheiten kommt alle Jahre wieder auch immer einiges an Müll zusammen. Dass diesmal mehr wegzuräumen war, damit mussten die Sportfischer bereits rechnen: Das Hochwasser im Juni hatte jede Menge Unrat mit sich gebracht. Aber von der Menge, die diesmal zusammenkam, sei vieles von menschlicher Hand ins Areal gelangt, stellt René Wagner, der Vorsitzende des Vereins Petri Heil, fest. "So schlimm sah's noch nie aus an der Insel Alsen. Wir haben dort mit den Senioren und mit der Jugendgruppe am Stadtparkteich, wo der Bauhof Unterstützung gab, und im Tierpark gearbeitet", freut er sich aber auch über die Einsatzbereitschaft der Vereinsmitglieder, ebenso wie über die Unterstützung des Technischen Hilfswerks: Das hatte bereits eine Woche zuvor an der Insel Alsen die Bäume geborgen, die während des Juni-Hochwassers umgefallen waren. Dabei waren allein diese zehn Kräfte von 10 bis 18.30 Uhr im Einsatz.

19 Sportfreunde halfen an der Insel Alsen und 13 am Stadtparkteich. Sogar 20 Weiden wurden während dieser Aktion neu gepflanzt, aber auch Angelstellen gemeinsam mit dem Revierförster freigeschnitten, zählt Wagner auf. Doch das Müllsammeln habe diesmal den allergrößten Teil der Arbeiten zum Umwelttag ausgemacht. Dass vieles extra auf das Areal gebracht wurde, sorgte für Missstimmung. "Da war schon jeweils zu sehen, ob die Sachen Schlammspuren trugen oder nicht. Gießkannen haben wir zum Beispiel mehrere gefunden. Die waren ganz und wirklich vom Hochwasser angespült. Die hätte kein Gärtner weggeschmissen. Aber es gab zum Beispiel einen 1000-Liter-Wassertank aus Kunststoff, der war völlig sauber", zeigt Wagner Bilder. Doch auch Beutel mit Bratenpfannen und anderen Küchenutensilien entdeckten die Petri-Jünger. "Etwa die Hälfte von dem, was wir zusammengetragen haben, kam nicht mit der Flut", ist er sicher. Zum Glück habe das Landratsamt geholfen, den Müll-Berg dann abzutransportieren. "Alleine hätten wir das nicht geschafft."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.10.2013
Liesaus, Heike

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