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Eilenburg Eilenburger Bärchen-Kita öffnet ihre Türen
Region Eilenburg Eilenburger Bärchen-Kita öffnet ihre Türen
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06:00 06.11.2017
Amalie und Paulina nutzten den Samstagvormittag und ließen sich von dem Spielsachen im Theaterraum zum Rollenspiel inspirieren. Quelle: Anke Herold
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Eilenburg

Die kleine Paulina transportiert behutsam die Babypuppe samt Spielautositz durch den Theaterraum. „Wir müssen leise sein, denn das Baby hat die Augen schon zu und schläft“, erklärt das kleine Mädchen, bevor es später das Püppchen im Puppenwagen durch den Raum spazieren fährt. Unterdessen schiebt Amalie den kleinen Einkaufskorb umher. So, wie es die Kleine schon oft bei ihrer Mama gesehen hat. Beide Kinder sind am Samstagvormittag mit ihren Müttern in der Eilenburger Kita Bärchen zu Gast.

Individualität ist angesagt

Draußen über dem Eingangsschild prangt ein großes Schild, das zum Tag der offenen Tür einlädt. Im Foyer begrüßt Leiterin Antje Heyde gemeinsam mit Erzieherinnen der Einrichtung die großen und kleinen Besucher. Beim Rundgang durch die untere und obere Etage wird klar, hier steht das Kind mit all seiner Vielseitigkeit und Individualität im Mittelpunkt. „Mit den Jungen und Mädchen arbeiten wir offen, das heißt es gibt kein Gruppensystem, dafür Bezugserzieher und Funktionsräume,“ erklärt die Leiterin und weist auf den Theaterraum hin, in dem die beiden Mädchen gerade spielen. „Hier haben die Kinder die Möglichkeit im Rollenspiel aktiv zu werden und sich auszuprobieren.“

Reformpädagogische Ansätze

Das Team in der Röberstraße arbeitet nach den pädagogischen Grundsätzen des französischen Reformpädagogen Célestin Freinet, der das Leben des Kindes, seine Bedürfnisse und Möglichkeiten in den Mittelpunkt rückt. Das Haus kann 120 Kinder betreuen. Der Krippenbereich ist vor allem für jene Eltern von Bedeutung, die ihr Kinder ab dem ersten Geburtstag in der Einrichtung betreuen lassen möchte. So auch Felix Schmittinger und Stefanie Klopp. In einem Jahr soll sich ihre Tochter hier wohlfühlen, derzeit tut sie es noch in Mamas Bauch. „Ich war als Kind auch hier im Kindergarten und habe gute Erinnerungen an diese Zeit,“ erzählt der werdende Vater und die zukünftige Mama fügt hinzu: „Die Ausstattung der Räume, die Türensicherheit und die Arbeit mit den Kindern, darauf achten wir heute beim Rundgang.“ Während beide zufrieden durch die Zimmer laufen, gewährt die Leiterin weitere Blicke in die schön gestalteten Räume im Obergeschoss. Natürlich hat man Wünsche: „Einen eigenen Bewegungsraum oder eigenständigen Schlafraum sowie ein Erzieherzimmer wären toll und würde unsere Arbeit weiter voranbringen“, lässt die Leiterin wissen, bevor sie die nächsten interessierten Gäste begrüßt.

Von Anke Herold

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