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Eilenburg Eilenburger Baustellen tauen allmählich auf
Region Eilenburg Eilenburger Baustellen tauen allmählich auf
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07:50 06.03.2018
Die Mitarbeiter der Firma Haakshorst verlegen dieser Tage ein Stück Abwasserleitung am künftigen Wohngebiet Grüner Fink. Quelle: Heike Liesaus
Eilenburg

Wie steht es um die Eilenburger Baustellen nach den Frosttagen? Kann dort wieder gearbeitet werden? Die LVZ hat sich umgesehen.

Grüner Fink: Tatsächlich war das Schild „Sackgasse“ am Montag an der Einfahrt von der Wurzener Straße des Grünen Fink zu entdecken. Erstes Zeichen für die Erschließung. Ganz am Ende am Schießstandweg waren Mitarbeiter der Firma Haakshorst mit Bagger und Spaten zugange. Ohne Probleme ließ sich der Sand unter dem Asphalt aus der Baugrube holen. Zirka 100 Meter der Abwasserrohre, die schon am Straßenrand lagerten, sollen in den nächsten Tagen verlegt werden. Deshalb wird in den kommenden Tagen erst einmal am Schießstandweg und dann am grünen Fink gesperrt sein. „Der überwiegende Teil der Grundstücke im Wohngebiet wird jedoch mit Kleinkläranlagen erschlossen“, erklärt Matthias Müller, Geschäftsführer beim Abwasserzweckverband Mittlere Mulde. Ein Anschluss ans zentrale Abwassernetz wäre wirtschaftlich nicht sinnvoll, würde zu hohe Aufwendungen für die Allgemeinheit bedeuten. Deshalb erhalten nur wenige der neuen Baugrundstücke den Anschluss. Auf alle Fälle werden die Leitungen liegen, bevor der Straßenbau startet, für den die Vorbereitungen laufen. Und der ist dringend nötig. Zum einen soll er vor allem das neue Wohngebiet erschließen. Aber die Strecke des Grünen Fink, an der sich bereits Gartengrundstücke und teils Wohnhäuser befinden, ist eine Schlaglochpiste und Asphalt kaum noch vorhanden.

Straße zwischen Zschettgau und Kospa: Die Absperrung steht unverändert. Auch dieser Trasse tut sich nichts. Dabei ist die Fertigstellung laut Eilenburger Baustellenkalender bereits bis Ende des Monats geplant. Dieser Termin war schon ein verschobener. Doch das Bauunternehmen konnte nicht wie gedacht starten, dann kamen Nässe und niedrige Temperaturen dazu. Mitte Dezember stoppten die Arbeiten. In dieser Zeit stellen auch die Asphaltmischwerke ihre Arbeit ein. Fertig sind die Randstabilisierung, die profilausgleichende Asphalttragschicht und die Bankette. Nun fehlt nur noch die sogenannte Andeckung. Die beauftragte Firma Bau- und Haustechnik Bad Düben will, sofern das Wetter mitspielt, in der nächsten Woche mit bauvorbereitenden Arbeiten beginnen, informiert das Landratsamt auf die Nachfrage. Am 19. März nimmt die Asphaltmischanlage ihren regulären Betrieb wieder auf, sodass dann die Asphaltdecke eingebracht werden könnte. Somit könnte der erste Bauabschnitt, wie geplant, bis Ende März fertiggestellt sein. Insgesamt gibt es fünf Bauabschnitte jeweils auf den freien Strecken außerhalb der Ortsdurchfahrten von der Kreuzung S 4 bis zum Ortseingang Priester. Sie sollen nacheinander gebaut werden, sodass die Dörfer immer erreichbar bleiben.

Deich Hainichen: Die Baugeräte stehen nach wie vor still. Die 400 Meter lange Nordflanke Hainchen ist noch nicht vollendet. Dort soll es bei entsprechender Witterung wieder losgehen. Um die noch circa 150 Meter große Lücke zu schließen, wird mit mindestens zehn weiteren Wochen Bauzeit gerechnet.

Von Heike Liesaus

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