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Eilenburg Eilenburger Belian-Hort: Bauwagen wird zum Labor
Region Eilenburg Eilenburger Belian-Hort: Bauwagen wird zum Labor
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14:18 19.05.2015
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Denn nur einfach so den Wagen auf den Hof stellen, ist nicht. Ein paar coole Ideen, einige Sicherungsarbeiten und eine Unmenge kreative Pinselstriche - und schon präsentiert sich der Kasten auf Rädern in einem neuen Outfit. Per Fragebogen konnten die Mädchen und Jungen zuvor ihre Ideen auf Papier bringen, wie der Wagen aussehen könnte. Der Hortkinderrat entschied sich schließlich für den Entwurf von Lukas Hintze aus der 4 b, der die bildliche Darstellung von Regen, Wolken, Sonne, Regenbogen aufgemalt hatte.

Der Anfang ist damit gemacht für ein Projekt, das bis zum Sommer seinen Abschluss finden soll. "Naturgeister" nennt sich das, was mit der Außengestaltung in den vergangenen Tagen startete. "Die Kinder möchten sich hier ein Labor einrichten", sagt Erzieherin Antje Barton. In diesem können sie künftig experimentieren, Wissenswertes über den Naturkreislauf erfahren, durchs Mikroskop schauen, lesen, selber bauen oder malen und vieles mehr. Damit das möglich ist, muss das derzeit noch triste, unansehnliche Innere in ein funktionsfähiges, kreativ gestaltetes Labor umgestaltet werden. Tische, Bänke, Regale sollen gebaut werden, Bücher und Gerätschaften zum Experimentieren ihren Platz finden. Dafür brauchen die kleinen Forscher noch Hilfe. Wer Holz oder Innenfarben zur Verfügung stellen kann, kann sich gern an die Hortleitung wenden.

Ohne die Hilfe von Freiwilligen wäre schon das bis jetzt Geschaffte nicht möglich gewesen, betont Antje Barton, die zusammen mit Wolfgang Schinkel, Erzieher der 3a, das Projekt federführend betreut. So sorgte eine Eilenburger Metallbaufirma für den sicheren Stand des Gefährts, halfen Eltern, Elternrat und Kollegen. Die Aktivsten verewigten sich mit einem Farb-Händerabdruck an der Wagentür.

Von Beginn an dabei sind auch Jeanet Torres Lupp und Alexander Lachky vom Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal in Torgau. Sie bildeten gemeinsam mit den Mädchen und Jungen des Hortes eine Mini-Redaktion, die das Geschehen mit Kamera und Aufnahmegerät festhält. So gaben Schüler und Erzieher erste Statements ab, sind die Aufnahmen der bisherigen Arbeiten auf einen Speicher-Chip gebannt. "Die Kinder machen all das weitgehend allein, bis hin zum Schneiden des Materials. Wir helfen und beraten nur", so Lachky. Wenn alles fertig ist, liegt ein rund zweieinhalb bis dreiminütiger Clip vor. Kathrin Kabelitz

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.05.2014

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