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Eilenburg Eilenburger DRK-Helfer üben Betreuung einer gekenterten Bootsbesatzung
Region Eilenburg Eilenburger DRK-Helfer üben Betreuung einer gekenterten Bootsbesatzung
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15:20 07.10.2017
Lagebesprechung: Angehörige des Katastrophenschutzgruppen stimmen sich bei der Übung ab. Quelle: Heike Liesaus
Eilenburg/Zschepplin

Alles nur Übung: Schlauchboote sind auf der Mulde in einem plötzlich aufkommenden Sturm gekentert. Verletzte sind versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Und nun müssen auch nicht verletzte Beteiligte des Unfalls betreut werden. Dieses Szenario hatte sich Fred Hannemann, Bereitschaftsleiter des DRK Eilenburg, fürs Herbsttraining der Katastrophenschutzgruppen Betreuung-Verpflegung und die Erfassungsstelle des Suchdienstes ausgedacht. Das Zusammenspiel einzelner Komponenten wurde getestet. „Eigentlich sollte das direkt am Fluss ablaufen, doch Auflagen der Talsperren-Verwaltung haben das leider verhindert“, erzählte der Bereitschafts-Chef.

Ausweich-Gelände

Deshalb diente die Schlechtwetter-Variante, der Sportplatz Zschepplin, als Übungsgelände. In kurzer Zeit standen dort Betreuungszelte und Feldküche, waren für das Kreisauskunftsbüro Zelt und Stromleitung aufgebaut. So ein Büro registriert Betroffene und Helfer, damit Angehörige Auskunft über deren Verbleib erhalten können. „Und auch den Angehörigen können die Betreuer des Zuges Zuspruch geben“, erläuterte Hannemann. Er hatte auch den Eilenburger Wehrleiter André Zimmermann eingeladen, dazuzukommen. Und der konnte bei der Gelegenheit gleich einige Funkkenntnisse an die Angehörigen des Katschutzzuges weitergeben.

Von Heike Liesaus

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