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Eilenburg Eilenburger Feuerwehr zeigt Technik
Region Eilenburg Eilenburger Feuerwehr zeigt Technik
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06:00 02.05.2017
Joachim Mützlaff und Hartmut Schmidt erklären Andrea Nitschke die Feuerwehrhistorie. Quelle: Foto: Anke Herold
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Eilenburg

Feuer und Flamme im Zeichen der Information und Präsentation. Technik, die begeistert, nicht nur jene aus den heutigen Tagen, sondern eben auch solche, mit der schon vor Jahrhunderten Feuer bekämpft wurde: Zum Tag der offenen Tür zeigten die Eilenburger am gestrigen Feiertag, was in ihnen steckt.

Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, um sich in der Feuerwache umzusehen. Im geöffneten Museum erläuterten die Alterskameraden Hartmut Schmidt und Joachim Mützlaff eindrucksvoll die Feuerwehrhistorie. Zu Beginn der aktiven Brandbekämpfung wurde Löschwasser an den verschiedensten Stellen der Stadt in Fässern aufbewahrt. Um Wasserreserven nicht zweckzuentfremden, versetzte man seinerzeit das Löschwasser mit Jauche. Handbetriebene Sirenen, alte Feuerwehrkleidung, Leitern, Feuerhaken, eine Handdruckspritze aus dem Jahr 1872 und vieles mehr ließ die Gäste staunen. Natürlich stand die moderne Brandbekämpfung ebenso im Focus. Vorführungen von Feuerlöschern und die Funktionsweisen von Rauchmeldern sollen für die Vorbeugung sensibilisieren. Katastrophenschutz, Hochwasserschutz und Rettungsdienst gewährten Einblicke in die tägliche Arbeit. Der Betreuungszug des DRK sorgten für Speis und Trank.

Eine Vielzahl von Angeboten sollte auch die jüngsten Besucher begeistern. Schnell bildeten sich am kleinen Löschangriff große Schlangen und kleine Feuerwehrmänner und -frauen ließen sich von der Jugendfeuerwehr im Kegellöschen anleiten. Abigail und Glenn Hollmach machten sich gleich zu Beginn ihres Besuches ein Bild vom DLK 23/12. Die imposante Drehleiter hatte es vor allem dem dreijährigen Jungen angetan. „Es ist sehr schön hier. Unser Sohn ist Feuerwehrfan, wir wollen noch zum Löschangriff und uns die Autos ansehen. Hier wird toll erklärt und alle Fragen werden beantwortet“ lobte Mama Mandy Hollmach den Vormittag an der Feuerwache. Der neue Stadtwehrleiter André Zimmermann zeigte sich sehr zufrieden mit der Besucherresonanz.

Neben dem Vergnügen musste trotz allem gearbeitet werden. Um 13.38 Uhr bekamen die Kameraden auf ihre Funkmeldeempfänger einen Notruf und mussten zur technischen Hilfeleistung ausrücken. In der Mühlstraße waren lose Dachteile entdeckt worden. Drei Fahrzeuge, die Drehleiter, Tanker und der Einsatzleitwagen nebst Besatzung standen schon für den Ernstfall bereit und machten sich sofort mit Horn und Blaulicht auf den Weg.

Von Anke Herold

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