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Eilenburg Eilenburger Freizeitsportverein lädt am Sonntag zu Radtouren ein
Region Eilenburg Eilenburger Freizeitsportverein lädt am Sonntag zu Radtouren ein
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17:43 21.06.2017
Am Sonntag startet in Eilenburg die zwölfte Auflage des Freizeitradelns (Symbolfoto)
Eilenburg

200 Jahre ist es her, seit Karl Freiherr von Drais auf einer hölzernen Laufmaschine ohne Pedale die ersten Fahrrad-Runden drehte, 40 Jahre gibt es den Eilenburger Freizeitsportverein. Zwei Anlässe, die der rund 180 Mitglieder starke Verein an diesem Sonntag in den Fokus rückt, wenn zum zwölften Mal das Freizeitradeln mit Freunden in Eilenburg startet. Wir sprachen mit dem Organisator Thomas Sigismund (64).

Welche Strecken werden diesmal angeboten?

Zwei Strecken gibt es: 60 Kilometer für Rennradfahrer rund um den Seelhausener See sowie 30 Kilometer im südöstlichen Raum von Eilenburg bis zu den Hohburger Bergen. Wir fahren beide Touren im geschlossenen Verband. Bei der 30-Kilometer-Tour sind wir zweieinhalb Stunden unterwegs, es gibt drei Pausen. Wir machen an der Wassermühle Thallwitz Station, in Röcknitz stoppen wir am Geoportal, in Lossa bei einem Künstler, der aus Schrott Kunst macht. Es gibt ein Quiz rund um das Rad, für das Sponsoren dankenswerterweise Preise gestellt haben.

Für wen sind die Touren am besten geeignet?

Das Tempo für normale Radler wird um die 15 km/h liegen, für Rennradfahrer bei 27 bis 32 km/h. Es gibt einen Streckenplan für alle, die sich nicht zutrauen, das Gruppen-Tempo zu halten. Wir hoffen, dass viele teilnehmen, auch, dass Familien mitfahren, eine Tour mit den Kindern machen und so erkennen, dass Freizeitradeln eine schöne Sache ist.

Wie ist die Idee zum Freizeitradeln entstanden?

Das resultiert aus dem einstigen Stadtsportfest. Natürlich geht es in diesem Jahr auch darum, an die Geburtsstunde des Fahrrades zu erinnern. Das Rad hat in Deutschland einen hohen Stellenwert, jährlich werden rund vier Millionen verkauft. Dass das Fahrrad noch immer das meistgenutzte Fortbewegungsmittel ist, im Gesundheitsbereich aber auch für den Sport ebenso seine Verwendung findet, ist auch in Sachsen zu sehen. Allerdings sagt eine Studie auch aus, dass allein im Freistaat 1000 Kilometer Radwege fehlen.

Worauf sollten die Teilnehmer achten?

Um 9 Uhr geht es in der Nähe des Schützenhauses in der Kastanienallee los. Dort ist auch das Ziel, für Getränke ist gesorgt, für einen Imbiss ist gesorgt. Nach hoffentlich unfallfreier Fahrt erhält jeder Teilnehmer eine Urkunde. Bis 8.55 Uhr kann man sich in die Startlisten eintragen. Es gelten die Straßenverkehrsordnung und das Rechtsfahrgebot. Radwege sind zu nutzen. Nicht zu vergessen: Das Rad muss verkehrssicher sein, der Helm rettet Leben. Die Startgebühr liegt bei zwei Euro, Kinder unter zwölf Jahren fahren ganz umsonst mit. Interview:

Von Kathrin Kabelitz

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