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Eilenburg Eilenburger Friedhof macht Einfamilienhäusern Platz
Region Eilenburg Eilenburger Friedhof macht Einfamilienhäusern Platz
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Der Eilenburger Stadtrat hat die Verkleinerung des Friedhofsareals auf dem Mansberg beschlossen. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Auch die Sanierung des leerstehenden Wohnhauses in der Rinckartstraße Nummer 21 soll noch in diesem Jahr über einen privaten Investor in Gang kommen. Im November ist vorgesehen, mit der Erneuerung des Daches zu starten. Die Instandsetzung der äußeren Hülle, deren Kosten mit zirka 140.000 Euro veranschlagt sind, soll über das Programm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren mit rund 56.000 Euro gefördert werden. Der Beschluss dazu fiel ebenfalls einstimmig. Diskutiert wurde jedoch, ob der Anteil der Stadt auch in diesem Fall vom Investor selbst getragen werden kann. Das war bei vorangegangenen Projekten auch so, erinnerte Christiane Prochnow (Die Linke). Hintergrund: Die Fördermittel werden je zu einem Drittel von Stadt, Land und Bund gestellt. Allerdings hatte die Sächsische Aufbaubank die Ausnahme nur zugelassen, weil die Verschuldungsquote der Stadt damals über der festgelegten Grenze lag. "Derzeit liegen wir darunter", erklärte Ulrike Glück, Leiterin des Bereichs Controlling und Finanzen.

Für den Friedhof Mansberg waren einstmals 40.000 Quadratmeter vorgesehen. Eine Fläche, nahezu so groß wie sechs Fußballfelder. Bereits vor einigen Jahren war der Zaun zurückgesetzt und die Fläche um 15.000 Quadratmeter verkleinert worden. Denn die Zahl der Einwohner ist nicht so stark gewachsen wie einst angenommen. Außerdem war damals vorgesehen, andere Friedhöfe im Stadtgebiet zu schließen. Nun kann die Stadt an der Weinbergstraße vier Eigenheimbauplätze zur Verfügung stellen. Eins davon ist bereits verkauft, für die drei anderen gibt es ernsthafte Interessenten.

Aufgehoben ist die Nutzung für eine bereits mit acht Grabstellen belegte Fläche, damit in Zukunft eine gerade Grenze zum Friedhof gezogen werden kann. Die laufenden Nutzungsverträge für die Grabstellen bleiben aber unangetastet. "Wenn ein Platz in der Grabstelle frei ist, kann er also auch noch belegt werden. Es kann damit noch einige Jahre dauern, bis die Nutzung ausläuft", erläuterte Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos) gestern. Heißt: Den Nutzungsberechtigten, also den Angehörigen der Verstorbenen, sollen keine Nachteile entstehen. Nur an dieser Stelle wird der Abstand von 35 Metern zwischen Grabstellen und Wohngrundstücken bisher nicht eingehalten. Was aber tolerierbar sei, weil der Konflikt mit der Teilschließung gelöst wird.

An der Mansberg-Friedhofskapelle sollte sich Stück für Stück etwas tun. Planungen waren bereits im vorigen Jahr beauftragt. Noch gibt es keine baulichen Schritte. Demnächst ist vorgesehen, die Strategie im Stadtrat zu diskutieren.

Heike Liesaus

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