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Eilenburger Gymnasiasten sind jetzt Junior-Coach

Trainer-Nachwuchs Eilenburger Gymnasiasten sind jetzt Junior-Coach

14 Schüler aus Eilenburgs Martin-Rinckart-Gymnasium sind jetzt DFB-Junior-Coaches. Sie erhielten die Zertifikate des Deutschen Fußballbundes und können nun mit Kinder-Mannschaften von den Bambinis bis zur D-Jugend üben. Beim Probetraining mit den fünften und sechsten Klassen hatten alle schon mal „sensationell viel Spaß“.

14 Jugendliche aus dem Eilenburger Gymnasium haben das Zertifikat für die Ausbildung von DFB-Junior-Coachs am Eilenburger Gymnasium in der Tasche.

Quelle: Kreissportbund

Eilenburg. 14 Schüler aus Eilenburgs Martin-Rinckart-Gymnasium sind jetzt DFB-Junior-Coaches. Sie erhielten die Zertifikate des Deutschen Fußballbundes und können nun mit Kinder-Mannschaften, von den Bambinis bis zur D-Jugend, üben. Es ist nun bereits der zweite Jahrgang an dieser Schule, der sich dem 40-Stunden-Kurs an fünf Tagen unterzog, während es die Klassenkameraden so kurz vor der Zeugnisausgabe schon mal etwas ruhiger angehen ließen.

„Damit haben diese Teilnehmer auch die Basis fürs Erwerben der C-Lizenz“, erklärte Nico Knaubel vom Sächsischen Fußball-Verband, der den Kurs gemeinsam mit Sportlehrer Mario Ryk leitete. Er trainiert zudem die Männer des FC Eilenburg und ist Vereinsberater beim Kreissportbund. Das Projekt Junior-Coach am Gymnasium zielte nicht allein auf die Rasensportler ab. Unter anderem nahmen auch Reiter, Ruderer und Handballer teil. Die sechs Mädchen und acht Jungen erfuhren in den Lektionen zum Beispiel etwas über die Entwicklung von Kindern und die Konsequenzen fürs Fußballspielen und -training: Was kann in welchem Alter erwartet werden? Wie ist Leistung aufzubauen? „Es geht um altersgerechtes Training“, erläutert Nico Knaubel. Konfliktmanagement und gruppendynamische Prozesse, selbst rechtliche Grundlagen sowie Erste Hilfe standen im Programm.

Zum Schluss konnten die angehenden Coachs eine extra vorbereitete Trainingsstunde mit den fünften und sechsten Klassen halten. „Und alle hatten sensationell viel Spaß“, freut sich Knaubel.

„Der DFB-Junior-Coach ist für die Jugendlichen eine sehr gute Möglichkeit, frühzeitig Verantwortung zu übernehmen“, stellt Dirk Henkler, Pate des Projekts seitens der Commerzbank Eilenburg fest. Er hatte den Nachwuchstrainern zur Urkundenübergabe ein Starter-Kit samt Trillerpfeife und der Schule gleich noch einige Fußbälle mitgebracht.

„Wir wollen frühzeitig fürs Metier sensibilisieren“, ergänzt Nico Knaubel. Denn Trainernachwuchs ist gefragt. Das zeigte auch eine Meldung, die gerade Anfang des Monats kursierte: Noch nie haben in den vergangenen 25 Jahren so viele Sachsen in Vereinen Sport getrieben. Mit aktuell 641 300 Mitgliedern registrierte der Landessportbund einen neuen Rekord. Der Zulauf stellt viele Vereine allerdings vor erhebliche Probleme. Denn die Zahl der Ehrenamtlichen wächst nicht mit. Mit der Junior-Coach-Ausbildung wird gegengesteuert. „Ich weiß von zwei, drei Teilnehmern aus dem vorigen Jahr, dass sie sich inzwischen für die C-Lizenz weitergebildet haben“, erzählt Nico Kaubel. Auch beim FC Eilenburg werden Teilnehmer aus dem vorigen Jahr mittlerweile als Trainer eingesetzt. „Immerhin mussten sie voriges Jahr durchs Abi, außerdem spielen sie auch in den Mannschaften.“

Natürlich gibt es auch Fluktuation. Nach dem Abi steht das Studium an, viele ziehen aus Eilenburg weg. „Aber sie tauchen dann vielleicht auch woanders wieder auf, schließen sich Vereinen anderswo an. Es müssen ja nicht alle hier bleiben“, so der Kursleiter. Denn der DFB freut sich schließlich über Trainernachwuchs überall in Deutschland. Im Pilotjahr 2013/14 wurden insgesamt 50 Ausbildungsschulen gefördert. Im Schuljahr 2014/2015 waren es bereits 100 und diesmal 200.

Von Heike Liesaus

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