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Eilenburger Ideen-Reise mit Aussicht

Eilenburger Ideen-Reise mit Aussicht

Am Montagabend ging es an der Wasserskianlage auf die "Eilenburger Ideen-Reise 2014". Das Ziel: Ideen sammeln, damit mehr Touristen Eilenburg als Ziel ihrer Reisen wahrnehmen.

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Mit Aussicht auf den Kiessee und die Wasserskianlage werden Ideen zum Tourismus in Eilenburg zusammengetragen.

Quelle: Heike Liesaus

Eilenburg. So startete die Leipzig Tourismus Marketing (LTM) ein Pilotprojekt. Ähnliches soll in weiteren Städten passieren. Die LTM vermarktet die gesamte Region Leipzig, nur so könne sich eine Destination behaupten. Dazu sei es wichtig, dass die Mitarbeiter der Touristinfo in Leipzig ebenso übers Umland Auskunft geben können, wie zum Beispiel die in Eilenburg umgekehrt über Leipzig, verdeutlichte Sandra Brandt bei der Einführung, worum es bei der Installation der neuen Vermarktungsstrukturen vor einigen Monaten ging.

Der Einladung gefolgt waren einige Vermieter von Fremdenzimmern aber auch der Leiter der Sternwarte, die Mühlenvereinsvorsitzende, die Burgvereinsvorsitzende, der Museumschef, die neue Mitarbeiterin der Touristinfo, die städtischen Wirtschaftsförderer und Jürgen Becker, der die Wasserskianlage betreibt.

Sie hatten nun zusammenzutragen, was es in Sachen touristischer Produkte, Infrastruktur und Marketing gibt - und vor allem, was wünschenswert wäre. Die LTM-Mitarbeiterinnen fragten mehrere Gruppen reihum, auf den Papierbögen fanden sich Burgberg mit der Aussicht vom Sorbenturm, das Bürgerhaus mit den kulturellen Angeboten oder die Schwimmhalle. Da wurden das grüne Band der Muldeaue genannt und die Sternwarte, der Rundweg Eilenburger Schleife, aber auch der Reiterhof Telligmann, der demnächst wieder die Pferdenacht präsentieren will, oder das Halloween-Event im Tierpark, das bereits seit Jahren Tausende Besucher anzieht. In Sachen Marketing und Infrastruktur hat Eilenburg mittlerweile eine Touristinformation aufzuweisen, es gibt sogar eine Eilenburg-Besucher-App fürs Smartphone.

Für die Wünsch-Dir-Was-Phase der Ideenreise lagen den Workshopteilnehmern anregende Beispiele vor: In Nottingham werden Kellersysteme für ein lebendiges Museum genutzt. Im Spreewald gibt es ein Spaßbad, dem eine Pinguinanlage so benachbart ist, dass man quasi mit den Vögeln tauchen kann. - Während nun Äquivalente für Pinguine und Spaßbad eher schwierig in Eilenburg vorstellbar sind, hat die Muldestadt zumindest schon mal Bergkeller aufzuweisen. In diesem Zusammenhang kam auch nochmal die Idee von einer Erlebnisgastronomie in diesem Bereich auf. Und würden nicht auch die Heinzelmännchen in diesen Bereich passen? Doch auch Floßfahrten auf und ein Kletterpark über der Mulde oder Banana-Boot-Fahrten auf dem Kiessee kamen in die Gedankenspiele.

Andererseits müsste Eilenburg ein besseres Besucherleitsystem erhalten. - Wohl eine der ersten Baustellen, die ganz konkret angegangen werden müssten. Fürs Marketing wird besseres Foto- und Videomaterial gebraucht. Auch die Frage, warum es eigentlich keinen Rundweg rings um den Kiessee gibt, kam auf.

Nun haben die Mitarbeiterinnen der LTM erst einmal einiges zu tun: Sie werden das Sammelsurium sondieren und sortieren. Über die mögliche Entwicklung von zwei bis vier Punkten und deren Vermarktung soll beim nächsten Treff im Herbst weiterdiskutiert werden. Zudem sollen die Ideen an die Stadtverwaltung weitergeleitet werden. Dort bestehe die Absicht, das touristische Leitbild weiterzuentwickeln.

Den ganz großen Durchbruch habe die Ideenreise leider nicht erbracht, musste Heiko Leihe, in der Stadt für Wirtschaftsförderung zuständig, hinterher feststellen. Da wäre die Teilnahme von mehr Vermietern oder Geschäftsinhabern möglicherweise hilfreich gewesen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.06.2014
lis

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