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Eilenburg Eilenburger Karnevalisten sind „voll im Plan“
Region Eilenburg Eilenburger Karnevalisten sind „voll im Plan“
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10:00 04.02.2017
Die Wagenbauer des Eilenburger Carneval Clubs haben derzeit alle Hände voll zu tun. Quelle: Eilenburger Carneval Club
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Eilenburg

Jubel und Trubel herrschen derzeit bei den Eilenburger Narren. Jubel, weil in rund einer Woche wieder König Karneval regiert – Trubel, weil mit der Organisation der tollen Tagen auch viel Arbeit und Engagement verbunden sind. Für die Mitglieder des Eilenburger Carneval Clubs (ECC) stellt der Aufwand indessen kein Problem dar. Sie haben längst Routine darin, feiern sie doch mittlerweile ihre 46. Saison.

Rund 100 Kostüme und über 200 Helfer

Entsprechend positiv fällt das Fazit aus, das die Verantwortlichen zum Stand der geheimen Vorbereitungen ziehen. „Bisher lief alles erstaunlich gut“, resümiert etwa Mathias Gürke auf Anfrage der LVZ. „Wir sind voll im Plan.“ Der ECC-Vorsitzende hatte sich zunächst mit einem Augenzwinkern ein obligatorisches „Alles-wie-immer“ entlocken lassen. Die erste Bühnenprobe sei in den vergangenen Tagen im Bürgerhaus über die Bühne gegangen. Und zwar „geschmeidig“, wie in den sozialen Netzwerken zu lesen ist. „Im Mittelpunkt standen alle Programmpunkte mit Sprache und Gesang“, so Gürke. Für die Tänzer gehe es am kommenden Dienstag los. Dann werden auch sie ihre erste Probe absolvieren.

In die gesamte Vorbereitungsphase sind reichlich 200 bis 220 fleißige Helfer involviert. Werkeln und dekorieren, studieren Nummern ein, unterstützen beim Wagenbau, schneidern Kostüme. Von Letzteren werden rund 100 für die beiden Abendvorstellungen am 18. und 25. Februar benötigt. „Viele sind bereits fertig“, hält Gürke den Fortschritt bei der Kostümproduktion fest, fügt aber hinzu: „Manche müssen noch in Eigenregie umgestaltet werden.“ Mit dem Schmücken des Bürgerhauses werde am Samstag begonnen. Pünktlich zum Kinderfasching, der tags darauf gefeiert wird.

Nur noch wenige Tickets erhältlich

Dem Rosenmontagsumzug blicken die ECC-Oberen ebenfalls mit Zuversicht entgegen. Laut Gürke müssen nur noch ein paar kleinere Hürden überwunden werden. Ronald Maurer, Geschäftsführer des Karnevalsvereins, kleidet das Vorhaben in Zahlen: „Aus der Erfahrung heraus rechnen wir mit rund 40 Umzugsbildern.“ Das schließe die einzelnen Festwagen mit ein. Bei den aktiven Umzugsteilnehmern werden rund 600 Personen erwartet. Es hätten sich aber noch nicht alle auswärtigen Partner zurückgemeldet. „Die wichtigen Kontakte werden erst in den letzten 14 Tagen vor Rosenmontag geknüpft“, betont Maurer. „Da passiert dann das meiste, allerdings im Verborgenen.“

Der Kartenverkauf laufe gut. Interessierte haben aber noch Chancen, auf offiziellem Wege Tickets zu kaufen. Eile ist lediglich beim Weiberfasching geboten. Für die Veranstaltung am 23. Februar gebe es nur noch Restkarten.

Von Matthias Klöppel

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