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Eilenburg Eilenburger Malerbetrieb Gawlick setzt auf Azubis
Region Eilenburg Eilenburger Malerbetrieb Gawlick setzt auf Azubis
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10:37 29.07.2018
Ab jetzt ein Team: Sebastian Wenger (links) und Steffen Gawlick (2. v.r.) mit ihren Azubis Nico Stolberg und Gregor Marx.. Quelle: Kathrin Kabelitz
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Eilenburg

Ein gefüllter Werkzeug-Trolli, passende Hosen und T-Shirts sowie gute Wünsche der Chefs gibt es mit auf den Weg und schon können Nico Stolberg und Gregor Marx beim Eilenburger Malerbetrieb Gawlick in die dreijährige Ausbildung starten. Unter sechs Bewerbern hatten sich der 16-jährige Mörtitzer und der 21-jährige Jesewitzer durchgesetzt. Für Geschäftsführer Steffen Gawlick eine gute Wahl. Wert werde bei der Auswahl nicht nur auf die Zensuren gelegt, sondern auch auf das Probearbeiten, „damit wir sie kennenlernen und sie erfahren, was der Beruf bedeutet, damit sie wissen, was auf sie zukommt.“

Praxis in Eilenburg, Theorie in Böhlen

Für Gregor Marx brachte das Reinschnuppern die Erkenntnis: „Das ist das, was ich will.“ Der 21-Jährige hat zuvor eine Ausbildung zum Fitness-Kaufmann gemacht, aber bald gemerkt: „Das war nicht meins.“ Familiär bedingt sei er handwerklich vorbelastet und so entdeckte der einstige Eilenburger Oberschüler den Malerberuf für sich. Der Umgang mit Farben hat auch Nico Steinberg gefallen, der im Sommer seinen Abschluss an der Oberschule Bad Düben abgelegt hat. In der Zeitung las er von der Suche nach Lehrlingen, bewarb sich und hatte Erfolg. Ihre praktische Ausbildung absolvieren sie in Eilenburg und im Bildungs- und Technologiezentrum Borsdorf, die Theorie in Böhlen.

Ausbildung kontra Fachkräftemangel

18 Mitarbeiter inklusive der drei Lehrlinge und 12 Gesellen hat das Ende 1991 gegründete Unternehmen, das in Eilenburg und der Region tätig ist. Geschäftsführer Gawlick und sein technischer Angestellte Sebastian Wenger wissen, dass die Ausbildung von Azubis ein wichtiger Aspekt ist, um Fachkräfte zu gewinnen. Noch vor Jahren hätten sie regelmäßig ausgebildet, dann einige Zeit nicht. Nun gehe der Trend aber seit einiger Zeit wieder verstärkt dahin, selbst auszubilden. Ein bis zwei sind es pro Jahr. Dies werde jetzt auch fortgeführt, so Wenger.

Von Kathrin Kabelitz

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