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Eilenburg Eilenburger Röhrenbrücke muss erneuert werden
Region Eilenburg Eilenburger Röhrenbrücke muss erneuert werden
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09:00 26.03.2016
Blick auf die Eilenburger Röhrenbrücke. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

In der Stadt Eilenburg soll es in naher Zukunft weitere Maßnahmen zum Hochwasserschutz geben. Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos) kündigte nach Gesprächen mit der Landestalsperrenverwaltung (LTV) Sachsen an, dass im Bereich des Dammes Sydowstraße/Stadtpark bis zur Eisenbahnbrücke Spundwände zur Stabilisierung gesetzt werden sollen. „Dieser Abschnitt hat beim Hochwasser 2013 mächtig gewackelt“, so Scheler. Im April werde es eine Zusammenkunft mit LTV-Vertretern, der Feuerwehr und Verwaltungs-Mitarbeitern im Rathaus geben. Geplant sei auch eine Rundfahrt durch Eilenburg, bei der eine „knallharte Schwachstellen-Analyse“ erhoben werden soll. Dazu gehörten beispielsweise auch Stellen in der Ernst-Mey-Straße, von denen im Ernstfall Gefahr ausgehen könne.

Zusätzlich in der Planung sind Hochwasserschadens-Beseitigungs-Maßnahmen am Grabensystem der Rietzschke und zur Erhöhung der Mauer in der Mühlstraße. Diese war nach der Flut 2002 gebaut worden, allerdings zu niedrig. 2013 überschwemmte das Muldewasser wiederum weite Teile in diesem Bereich. Problem dabei: In Folge der Arbeiten müsste die Röhrenbrücke angehoben werden. Allerdings war auch diese beim Hochwasser im Juni vor drei Jahren beschädigt worden.

„Sie muss vollkommen erneuert werden, der Mittelpfeiler muss weg“, so Scheler. Das sei allerdings ein Bauvorhaben, „das locker 600 000 Euro kostet.“ Bereits zugesicherte Gelder seitens des Freistaates kamen allerdings nicht, sodass die Planungen stockten und die Stadt jetzt nach neuen Fördermöglichkeiten suchen muss. „Ich bin überzeugt, da gelingt uns auch was. Wir werden natürlich auf Eigenmitteln sitzenbleiben, aber auch diese Brücke muss erneuert werden, damit Stauhindernisse beseitigt werden und bei einer entsprechenden Wasserführung des Mühlgrabens nicht beschädigt zu werden.“

Hinsichtlich der geplanten Nordflanke im Ortsteil Hainichen ist noch der Planfeststellungsbeschluss, der das Baurecht ermöglicht, vonnöten. Dieser war von der Landesdirektion Sachsen für das Frühjahr avisiert worden

Von Kathrin Kabelitz

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