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Eilenburger Rollenstraße: Parkplätze werden nicht privatisiert

Verwaltung dementiert Eilenburger Rollenstraße: Parkplätze werden nicht privatisiert

Wer darf auf den Parkplätzen in der Eilenburger Rollenstraße parken und wie lange? Sollen die Flächen gar allein der SBH Südost GmbH, die mit ihrem Standort Eilenburg in der Nähe ansässig ist, zur Verfügung gestellt werden? Zudem müssten Fußwege dringend repariert werden.

Der Parkplatz an der Rollenstraße ist gut ausgelastet. Am Mittwoch um die Mittagszeit waren aber auch drei der 16 Plätze frei.

Quelle: Heike Liesaus

Eilenburg. Diese Fragen brachte Brigitte Sperling, die dem Stadtausschuss als sachkundige Bürgerin angehört, in die Diskussion des Gremiums. "Dort stehen vor allem Dauerparker", erklärte sie zu den Stellplätzen. Besonders Beschäftigte oder Lehrgangsteilnehmer des Bildungszentrums kommen früh und fahren erst nachmittags wieder weg. "Nun soll der Platz sogar nur für das Bildungszentrum zur Verfügung gestellt werden", berichtete sie, worauf sie von Anwohnern angesprochen worden war.

Eine Sache, die Petra Zimmermann, Leiterin des Bereichs Bau in der Stadtverwaltung, als Gerücht deklarierte: "Dieser Parkplatz kann nicht privatisiert werden." Die 16 Stellflächen waren 2008 als Ersatz für einen Teil der weggefallenen Parkplätze auf dem Kornmarkt geschaffen worden, der überbaut wurde. "Der Platz sollte öffentlich sein, die Parkzeit nicht begrenzt, auch die Anlieger sollten Gelegenheit haben, ihre Fahrzeuge abzustellen", erklärte Petra Zimmermann zu den Absichten. Und auch das Bildungszentrum sei Anlieger.

"Aber die ganztägige Belegung ist sicher nicht gewollt", zweifelte Ellen Häußler vom Freien Bündnis an. Und es gebe im Stadtgebiet viele Parkplätze, auf denen die Stelldauer nicht begrenzt ist, merkte CDU-Stadtrat Günter Petzold an. Nun soll geprüft werden, ob dort eine Zeitbegrenzung sinnvoll ist.

Auf bessere Fußwege machte die Stadtverwaltung indessen wenig Hoffnung. Dabei bewegten sich gerade viele Menschen mit Gehbehinderung auf dieser Strecke in Richtung Begegnungsstätte der Volkssolidarität, hatte Sperling erläutert. Es gab Projekte für einen grundhaften Ausbau. In den vergangenen Jahren mussten sie aber immer gestrichen werden, um den Haushalt auszugleichen, so Zimmermann. "Wir müssen jeweils die brennendsten Dinge für die Realisierung auswählen", bedauerte Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos). "Wir könnten natürlich auch eine Verschuldung beschließen. Aber dann bekommen wir die Zinsbelastung nicht in den Griff."

Heike Liesaus

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