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Eilenburg Eilenburger Stadtmuseum zeigt Ostereier
Region Eilenburg Eilenburger Stadtmuseum zeigt Ostereier
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05:55 14.03.2016
Museumsmitarbeiterin Silvia Willumat zeigt eines der österlichen Ausstellungsstücke.
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Eilenburg

Seit gestern Vormittag hat im Eilenburger Stadtmuseum die Osterausstellung ihre Pforten geöffnet. Bis zum 3. April können unterm Museumsdach viele österliche Ausstellungsstücke betrachtet werden. „Es ist die zweite Ausstellung dieser Art, die in unserem Haus stattfindet. Der größte Teil der Ausstellung wurde uns von Menschen aus der gesamten Region leihweise zur Verfügung gestellt. Nur ein kleiner Teil ist aus unserem eigenen Fundus“, erklärte Museumsmitarbeiterin Silvia Willumat.

23 Leihgeber, hauptsächlich aus Eilenburg, Bad Düben, Paschwitz, Krostitz, Delitzsch und Leipzig, haben die Sonderausstellung zusammengetragen. Zu sehen sind beispielsweise ein Diorama einer Osterhasenschulklasse, österlich verzierte Nandu-Eier sowie Eier vom Strauß von Steffi Wemme und Albert Seidel aus Schnaditz oder auch kunstvolle Häkeleien mit wunderschönen Ostermotiven. Die Karl-Neumann-Schule vom Eilenburger Berg brachte einen Teil ihrer Osterdekoration ins Museum. Sie gestalteten in der Schule riesige Ostereier und verzierten sie mit kunterbunten Farben.

Gleich eine ganze Vitrine ist von Margot Mallok aus Eilenburg. Die 71-Jährige hat seit vielen Jahren Basteln zu ihrem Hobby erkoren. Jede Menge Handarbeitstickerein, verzierte Eier und ein sehr altes Osterbuch sind ausgestellt. „Das Buch stammt noch von meinen Großeltern Anfang des letzten Jahrhunderts. Daraus haben mir meine Großeltern schon Geschichten rund um das Osterfest vorgelesen. Es ist aufgrund guter Pflege in einem sehr guten Zustand. Jetzt lese ich gelegentlich daraus vor. Ich bastele sehr viel. Nicht nur zu Ostern. Und so hat sich im Laufe der Jahre ziemlich viel angesammelt. Bei der Ausstellung im Museum kann ich einen Teil meiner Arbeiten zeigen“, freut sich die Rentnerin. In ihrer Freizeit gibt sie ihre Fingerfertigkeiten schon lange an Kinder der Eilenburger Förderschule „Am Bürgergarten“ weiter. Dort ist sie regelmäßig zu Gast und bastelt mit den Schülerinnen und Schülern. „Mir ist wichtig, dass die Kinder so etwas lernen. Denn ich habe solche Techniken und Ideen auch in meiner Kindheit mitbekommen. Und das gebe ich gerne weiter“, erzählt Margot Mallok.

Von Steffen Brost

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