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Eilenburg Eilenburger Stadtwerke investieren Millionen in Kraftwerk und neue Netze
Region Eilenburg Eilenburger Stadtwerke investieren Millionen in Kraftwerk und neue Netze
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14:03 19.05.2015
Stadtwerke-Geschäftsführerin Maike Trulson-Schult Quelle: Privat

Diese rund 700 000 Euro umfassende Investition ist bei den Stadtwerken im wahrsten Wortsinn der größte Brocken des Jahrgangs 2015. "Wir sind gerade dabei, dafür die Angebote einzuholen, rechnen mit dem Ersatz, inklusive der Anpassung der Leittechnik im dritten oder vierten Quartal", gab Geschäftsführerin Maike Trulson-Schult einen Einblick in die Schwerpunkte, die das Unternehmen in diesen Tagen sowie den nächsten Monaten beschäftigen. Der technische Verschleiß des Aggregates, das seit 1999 in Betrieb ist, erfordere den Austausch. "Das Projekt wurde dem Aufsichtsrat im Dezember vorgestellt und von ihm genehmigt", so die 50-Jährige. Die Wärmekunden würden von dem "spektakulären Akt", den die Öffentlichkeit zu gegebener Zeit wohl erneut wahrnehmen wird, allerdings nichts Nachteiliges mitbekommen. Das im BHKW vorhandene zweite Modul funktioniert weiter, während das neue eingebaut wird. Das bedeutet: Die Schwimmhalle, das Gymnasium, die Wohngebiete in Ost und das Gewerbegebiet würden wie gewohnt versorgt. "Fernwärme ist kostengünstig und umweltfreundlich", wirbt die Chefin. Das vorhandene unterirdische Netz aus den 1970er-Jahren sei in den 1990er-Jahren modernisiert worden. "Ein Einfamilienhaus in der Steinaue, das wir angeschlossen haben, erfüllt damit alle Auflagen der neuen Energieverordnung und lässt sich günstiger beheizen als mit einer Brennwert-Therme."

Der milde Winter erlaubt den Stadtwerken auch in diesen Wochen Sanierungsarbeiten am Kabelnetz. Bekanntlich sind deswegen noch bis Ende der Woche Verkehrseinschränkungen in der Berg- sowie im Bereich der Brunnerstraße erforderlich. "Hier hatten wir in letzter Zeit öfter Störungen. Das alte Kabel wird ersetzt", so Trulson-Schult. Bereits angekündigt wurden weitere Verlegearbeiten im Auftrag der Stadtwerke vom 16. bis 24. Februar in der Bahnhofstraße in Richtung Wasserturm bis Sydowstraße. "Bei allen wichtigen Investitionen in die Infrastruktur, die die Stadtverwaltung in diesem Jahr auf dem Programm hat, sind wir mit dabei", erklärte die Geschäftsführerin. Als eines der herausragenden Beispiele nannte sie den geplanten Ausbau des Kreisverkehrs auf dem Berg (wir berichteten), wo Kabel umverlegt und neue Straßenanbindungen hergestellt werden müssten. Darüber hinaus seien bei der Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes im Zuge des Wechsels von Bahn-Eigentum zur Stadt Leitungen zu entflechten und eine neue Trafostation zu errichten. "Auch in den Neubau der Sprottaer Landstraße sind wir involviert." Darüber hinaus gibt es kleinere Instandhaltungen und Neuverlegungen.

Insgesamt rund eine Million Euro haben die Stadtwerke im Investitionsplan stehen, zuzüglich den 700 000 für das neue BHKW-Modul. "Wir lagern außerdem IT-Technik und unseren Zentralserver von der Sydowstraße zum Netzwerkbetreiber nach Leipzig aus, wollen Daten schützen und auch bei Hochwasser darauf zugreifen können."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.02.2015
Von Karin Rieck

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