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Eilenburger Sternwarte wird 50 Jahre alt

Eilenburger Sternwarte wird 50 Jahre alt

Sie ist eines der Wahrzeichen der Muldestadt auf dem Eilenburger Mansberg - die Sternwarte "Juri Gagarin" mit ihrem Planetarium. Die ehrwürdige Dame der Bildung und Wissenschaft vollendet in diesen Tagen ihr halbes Jahrhundert, wurde an dieser Stelle 1963 und 1964 errichtet und in Betrieb genommen.

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Die 50-jährige Eilenburger Sternwarte mit dem Observatorium auf dem Mansberg ist vor allem für Schülergruppen ein beliebtes Ziel.

Quelle: Sternwarte

Eilenburg. Das soll am Samstag, dem 12. April, mit einer Festveranstaltung im Hörsaal für geladene Gäste sowie ab 14.30 Uhr mit einem Tag der offenen Tür gewürdigt werden. Peter Stapel, Leiter der Einrichtung, Norbert Morch, Chef der Volkshochschule Nordsachsen - die Sternwarte ist bekanntlich Bestandteil des Eigenbetriebes Bildungsstätten des Landkreises - und deren Helfer haben sich zum Jubiläum Gäste von Sternwarten aus Halle, Sachsen-Anhalt, Thüringen und dem Vogtland zum Fachsimpeln eingeladen. Anlässlich des 50-Jährigen soll fürs interessierte Publikum zudem alles aufgefahren werden, was die Sternwarte an technischen Möglichkeiten und Wissen bietet, um in die Geheimnisse des Universums einzudringen. "Bei entsprechendem Wetter wird es tagsüber Sonnenbeobachtungen am Teleskop geben. Im Planetarium wird der aktuelle Nachthimmel vorgestellt", lockt Peter Stapel. Eine Ausstellung gestattet zudem einen Blick in die Historie der Anlage. Diese wurde Mitte der 1960er-Jahre mit dem Modernsten ausgestattet, was der damalige Stand der Technik zu bieten hatte. "Das zu erhalten und zu pflegen, vor allem für den Unterricht und öffentliche Bildungsveranstaltungen einzusetzen, ist heute unsere Aufgabe", so Norbert Morch.

Durchschnittlich 3000 Besucher jährlich zählt die Eilenburger Einrichtung. Gemeinsam mit dem Astronomischen Zentrum Schkeuditz am Rand von Leipzig erreicht die Sternwarte Nordsachsen jährlich rund 9000 Besucher. "Die Möglichkeiten, im kleineren Rahmen mit Besuchergruppen zu kommunizieren, sind unser Trumpf", so Morch. Und damit wird Interesse nicht nur in diesem Landkreis, sondern auch in Sachsen-Anhalt, im Leipziger Land und im Muldental geweckt. Ein neues Angebot für Vorschulkinder ist übrigens in Arbeit. Die Kleinen können künftig das Planetarium und seine Reize gemeinsam mit Kobolden entdecken. Karin Rieck

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.04.2014
Karin Rieck

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