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Eilenburger Storch kann nicht mehr fliegen

Eine Tierparkgeschichte Eilenburger Storch kann nicht mehr fliegen

Die Entscheidung ist gefallen: Das im Mai geborene Storchenkind wird auf jeden Fall im Eilenburger Tierpark überwintern. Es hat zwar einen Marderattacke Anfang August überlebt, kann jetzt aber nicht mehr fliegen. Doch auch für den Übeltäter ging die Sache nicht gut aus.

Der im Mai im Eilenburger Tierpark geborene Storch kann nach einer Marder-Attacke nicht mehr fliegen.

Quelle: Wolfgang Sens

Eilenburg. Der erste im Eilenburger Tierpark geschlüpfte Storch fliegt in diesem Winter auf jeden Fall noch nicht davon. „Der Grund dafür ist weniger schön“, erzählt Tierparkchef Stefan Teuber. Denn Anfang August hat offensichtlich ein Marder das Storchenkind angefallen. Das Vogelkind, von dem noch nicht bekannt ist, ob es sich um einen Storch oder eine Störchin handelt, hat den Angriff überlebt, aber einen Teil der Flügelspitze eingebüßt. Damit kann das im Mai geschlüpfte Jungtier, das erste Flugversuche unternommen hatte, nicht mehr fliegen. Wie das im nächsten Jahr aussieht, ob hier die Natur vielleicht regenerierend eingreift, bleibt abzuwarten. Erfreulich ist, dass der Jungstorch, obwohl er das Nest schon verlassen hatte, zwischenzeitlich erneut von seinen Eltern gefüttert wurde. Zumindest diesbezüglich muss sich der Tierpark also keine Gedanken machen.

Die Tiere des Eilenburger Tierpark, die mittels eines Elektrozaunes seit etlichen Jahren zumindest zuverlässig vor den Beutezügen von Waschbär und Fuchs sicher sind, lassen sich vor Marder oder Mink nicht hundertprozentig schützen. Der vermutliche Übeltäter hat aber zumindest seine gerechte Strafe erhalten. Er hat nach dem Besuch bei Familie Storch offensichtlich was verwechselt und den Weg ins Luchsgehege genommen. Hier hat Tabs nicht lange überlegt und den Marder erlegt.

Von Ilka Fischer

Eilenburg Tierpark 51.4597557 12.617702
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