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Eilenburger Tierpark hilft Kollegen in Zittau

Eilenburger Tierpark hilft Kollegen in Zittau

Eilenburg/Zittau. Das Fazit von Eilenburgs Tierparkchef Stefan Teuber fällt so kurz wie deutlich aus: „Zittau braucht jede Hilfe.

." Mitte der Woche fuhr er mit Vorstandsmitglied Peter Müller zum Zittauer Tierpark, um 500 Euro Sofortspende des Eilenburger Tierparkvereins und weitere tatkräftige Hilfe anzubieten. Was Teuber in Zittau gesehen hat, lässt ihn nach seiner Rückkehr kaum Worte finden. Die acht Hektar umfassende Anlage des Tiergartens, die damit doppelt so groß wie die Eilenburger ist, stand Mitte der Woche noch größtenteils unter Wasser. Teuber: „Wir konnten nur mit Wathose, Gummistiefel und Boot durch den Zoo." Die Tiere, die die Flut überlebt haben, sind bis auf ein Weißbüffel-Äffchen (siehe Beitrag rechts) in Nachbar-Zoos und bei Privatleuten untergekommen. Der Schlamm hat Gebäude, Wege und Anlagen fest im Griff. Es gibt keinen Strom. Überall liegen Zaunreste, Gehegeinventar und Bauteile herum. „Durch die besondere Lage im bewaldeten Gebiet wird das Austrocknen wohl sehr, sehr lange dauern", ahnt Teuber. Und ob das selbst gebaute Lehmhaus, das als Käferkabinett und Zooschule diente, überhaupt zu retten sein wird, fragt sich sicher nicht nur der Eilenburger.  Ein umgerüsteter kleiner Wohnwagen am Eingang ist momentan jedenfalls der einzige nutzbare Arbeitsraum. „Das gleicht alles so verdammt den Eilenburger Bildern", schüttelt Teuber nur immer wieder den Kopf. „Wir erinnern uns noch heute voller Dankbarkeit an die große Hilfsbereitschaft der Tierfreunde, mit denen der Wiederaufbau bei uns 2002 möglich wurde." Doch gerade in Kenntnis vieler sich noch aufbauender Hürden sieht er wohl auch wie kein anderer die Schwierigkeiten der Zittauer, an das rettende Ufer zu gelangen. „Denn was von staatlicher Seite kommt, steht zurzeit in den Sternen. Außerdem wird die Flut 2010 in den Medien wohl auch viel schneller untergehen als 2002", vermutet Teuber.

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Karin Rieck

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