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Eilenburg Eilenburger Tierpark will in diesem Jahr 55 000er-Besucher-Marke knacken
Region Eilenburg Eilenburger Tierpark will in diesem Jahr 55 000er-Besucher-Marke knacken
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14:30 19.05.2015
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Anfang März konnte mit rund 7000 verkauften Tickets die zu diesem Zeitpunkt eines Jahres übliche Bilanz bereits verdoppelt werden. Die Wetteraussichten für die nächsten Tage lassen auch an diesem Wochenende wahre Besucherströme erwarten, die einiges neues auf dem Areal des Stadtparkes entdecken können.

Da hatte sich Alf zu viel versprochen. Das kleine Wollschwein, das im Januar im Alter von nur wenigen Wochen in den Tierpark kam, durfte vor einigen Tagen erstmals zu den drei Wollschwein-Damen. Um zwei Rothaarige und eine Blonde handelt es sich da, wie der Eber schon längst durch die trennenden Gitterstäbe bemerkt haben dürfte. "Doch eine der Rothaarigen hat ihn bei seinem ersten Besuch doch mehr als nur freundlich angestupst", beobachtete Tierparkchef Stefan Teuber. Deshalb futtert Alf nun wieder auf der einen Seite des Gitters, die drei Damen tummeln sich auf der anderen. Die Schlussfolgerung des Tierpark-Teams: Alf muss erst noch mehr Speck auf die Rippen bekommen. Doch auch getrennt sind die vier Wollschweine, von denen sich der Tierpark später schöne Ferkeleien erhofft, ein Besuchermagnet.

Überhaupt, das Jahr 2014 hat es besuchermäßig in sich. Das Wetter spielte der Einrichtung bisher jedenfalls voll in die Karten. Anfang März haben so bereits 7000 Gäste eine Eintrittskarte für die Einrichtung gelöst, die im 55. Jahr ihres Bestehens die 55 000er-Besuchermarke knacken will. "Wir sehen uns aber bei jedem Wetter als eine Ganzjahreseinrichtung", gibt Teuber seit langem die Richtung vor. Investitionen in die Gaststätte, aber auch ins Haustier- und das Warmhaus Tropicana sind Meilensteine auf dem Weg dahin. Zu entdecken gibt es für die vielen Besucher, die im Übrigen für eine Jahreskarte nur 15 Euro bezahlen, auch in diesem Frühjahr genug. So meckern jetzt vier kleine Zicklein, alles wahre schwarze Teufel, im Gehege. Wer aufmerksam schaut, wird in der Ara-Voliere eine Veränderung bemerken. Wenn alles klappt, sind ab diesem Wochenende erstmals sowohl die beiden dunkelroten als auch die beiden gelben Aras gemeinsam zu sehen. Stefan Teuber: "Da die vier miteinander nicht klar kamen, es auch zu männlicher Pärchenbildung kam, musste das rote Pärchen übergangsweise bei den Affen unterkommen." Dort, so die Beobachtung der Tierpfleger, hätten die beiden übrigens keinerlei Affenzirkus veranstaltet. Wie es weitergeht, können die Besucher selbst erkunden. Bei einem Spaziergang im März oder spätestens zum Osterfest, das der Tierparkverein traditionell am Ostersonntag feiert.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.03.2014
Ilka Fischer

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