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Eilenburg Eilenburger Weihnachtsmarkt anziehend zwischen Kirche und Rathaus
Region Eilenburg Eilenburger Weihnachtsmarkt anziehend zwischen Kirche und Rathaus
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17:57 04.12.2011
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. Die Besucher strömten am Wochenende zu dem, was im Rathaus, in der Nikolaikirche und dazwischen an Vorweihnachtlichem geboten wurde. 

Schon beim Stollenanschnitt zur Eröffnung musste das Festgebäck möglichst spät aus dem Eilback-Wagen geholt und dann mit Folie abgedeckt auf dem Tisch vor der Bühne platziert werden. Auch waren weniger Besucher als sonst dabei. Dafür reichten die Stücke problemlos für alle. Später am Freitagabend wurde es voller. Überhaupt gab es an den drei Tagen auf der Freiluftbühne, angefangen vom Rinckart-Posaunen-Chor bis hin zu den Jagdhornbläsern, immer etwas zu sehen. Wem es draußen zu ungemütlich wurde, der konnte einfach in die Nikolaikirche gehen. Dort gab es nicht nur Schutz vor Regen und Wind, hier konnte Glasbläser, Goldschmied und Drechsler bei der Arbeit zugeschaut werden. Das Wichtigste: Viele kleine und auch mancher großer Besucher klebten, marmorierten, malten dort selbst. Es konnten sogar kleine Holztiere aus gedrechselten Ringen geschnitten werden. Doch was war mit merkwürdigen meiselartigen Werkzeugen und Lederstücken anzufangen? „Das heißt punzieren", erklärte Annett Küas, während sie Ricarda Ludwig half, den Namen ihres Töchterchens Evangeline zu stanzen.

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„Wir haben rund 100 Partner", freute sich Organisator Roland Biermann über die Vielfalt. So gab es schon mal die Qual der Wahl: Wer in der Nikolaikirche einem Konzert lauschte, verpasste womöglich draußen den Auftritt einer Kita. Nicht zu vergessen, dass die beiden Ausstellungen mit den vielen Nussknackern aus dem erzgebirgischen Neuhausen und den Weihnachtskrippen ebenfalls bestaunt werden wollten. 

Zu besinnlichen Momenten kam es an vielen Orten: Da saßen zum Beispiel die Brüder Paul und Olli konzentriert im zur Bastelstube umfunktionierten Ratssaal und malten Häuser und Autos. Die Wunschzettel des Fünf- und des Sechsjährigen hatte Mutter Sandra Hinsch schon in Umschläge gesteckt. Damit waren sie etwas schneller fertig: Bildchen aus dem Katalog geschnitten und aufgeklebt. Spannend wurde es, gegenüber in der Kirche die Wendeltreppe zur Ratsherrenstube hochzusteigen, die als Wunschzettelpostamt diente, und vorher vielleicht sogar noch einmal mit Herzklopfen vor dem Bärtigen zu stehen, der auf dem Markt seine Runden drehte.

Heike Liesaus

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