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Eilenburg Eilenburger danken Feuerwehr für Einsatz
Region Eilenburg Eilenburger danken Feuerwehr für Einsatz
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08:09 11.01.2019
Peter Triebel (r.) bedankt sich bei Eilenburgs Feuerwehrchef André Zimmermann (Zweiter von rechts) und den Kameraden Frank Munkwitz, Christian Nitzschke, Marcus Lehmann, Antonio Prüfrock, Mathias Doberschütz, André Misch (von links), die Silvester Bereitschaftsdienst hatten und zu einem Hausbrand in der Torgauer Landstraße 45 alarmiert wurden. Quelle: Nico Fliegner
Eilenburg

Die Silvesternacht steckt den Bewohnern des Mietshauses in der Torgauer Landstraße 45 in Eilenburg immer noch in den Knochen. Als um Mitternacht das neue Jahr begrüßt wurde, ahnten die 18 Familien nicht, was eine halbe Stunde später passieren wird: Die Eilenburger Feuerwehr rückte an. Die bekam einen Brand gemeldet – auf einem Balkon im Erdgeschoss war Feuer ausgebrochen.

„Man kann der Feuerwehr nicht genug danken“

Als die Silvester-Bereitschaftstruppe anrückte, war der Brand bereits weitgehend gelöscht. Passanten, die auch die Feuerwehr alarmierten, hatten das Feuer bemerkt und mit der Bekämpfung begonnen. Die Mieter haben erst Minuten später davon etwas mitbekommen. „Das Feuer hätte größer werden können. Die Bewohner hatten Glück“, sagt André Zimmermann, Chef der Eilenburger Feuerwehr. So mussten seine Kameraden nur noch Restlöscharbeiten durchführen und konnten wieder abrücken.

Peter Triebel, einer der Hausbewohner, hat sich nunmehr im Namen der anderen Mietparteien und der Wohnungsgenossenschaft als Eigentümerin des Hauses bei den Einsatzkräften bedankt. Dieser Tage überreichte er ihnen ein Präsent. „Man kann der Feuerwehr nicht genug danken. Das gilt nicht nur für den Einsatz bei uns, sondern generell“, sagt der 70-Jährige, der von 1974 bis 1984 im Eilenburger Rathaus tätig war. Auch den Passanten, die beherzt eingegriffen hatten, sagt er Danke. „Leider wissen wir nicht, wer das war“, so Triebel.

Kameraden stets in Alarmbereitschaft

Bereitschaftsdienst hatten in der Nacht zu Neujahr die Kameraden Frank Munkwitz, Christian Nitzschke, Marcus Lehmann, Antonio Prüfrock, Mathias Doberschütz und André Misch. Und das heißt, stets abrufbereit zu sein. „Wir sind an so einem Tag natürlich auch zu Hause, feiern dann aber ohne Alkohol“, sagt André Misch. Dabei wissen die Kameraden zum Zeitpunkt der Alarmierung über ihre Meldeempfänger nie, wie schlimm das Feuer dann vor Ort tatsächlich ist. Auf dem Weg zum Brandort stellen sie sich auf alle möglichen Szenarien ein, erklärt Wehrleiter Zimmermann.

Für Peter Triebel war es nicht der erste Anlass, um der Feuerwehr in Eilenburg einen Dank auszusprechen. 1980 gab es mal wegen eines strengen Winters einen großen Stromausfall und 1974 ein Hochwasser. In beiden Fällen waren die Kameraden gefordert und in beiden Fällen suchte Triebel im Nachgang die Kameraden auf und bedankte sich für ihre Hilfe.

Von Nico Fliegner

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