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Eilenburger erinnern an die Zerstörung ihrer Stadt vor über 70 Jahren

Stadtfriedhof Eilenburger erinnern an die Zerstörung ihrer Stadt vor über 70 Jahren

Mit Blumen, Kränzen, Musik des Krippehnaer Bläser-Ensembles ist am Donnerstag auf dem Stadtfriedhof in Eilenburg an den Jahrestag des Artillerie-Beschusses erinnert worden. Schüler hatten sich in den Zug eingereiht, der sich zum Mahnmal bewegte.

Zur Erinnerung an den Beschuss werden Kränze und Blumen an die Gedenkstätte auf dem Stadtfriedhof gebracht.

Quelle: Heike Liesaus

Eilenburg. Mit Blumen, Kränzen, Musik des Krippehnaer Bläser-Ensembles ist am Donnerstag auf dem Stadtfriedhof in Eilenburg an den Jahrestag des Artillerie-Beschusses erinnert worden. Schüler hatten sich in den Zug eingereiht, der sich zum Mahnmal bewegte. Auf den steinernen Stelen sind die Namen der Opfer graviert und große Buchstaben bilden die Frage „Warum?“.

„Warum tun das Menschen einander das an?“, interpretierte später Tina Conrad dieses Wort. Sie gehörte zu den Schülern der zehnten Klasse aus der Tschanter-Schule, die gemeinsam mit Leiterin Regina Schneider zur Gedenkveranstaltung gekommen waren. „Meine Großmutter hat erzählt, was das für eine schreckliche Zeit war“, erzählte sie. Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos) hatte in seiner Ansprache an die Ereignisse in jenen Apriltagen vor 71 Jahren erinnert: an das Ultimatum der Amerikaner, an die sinnlose Übergabeverweigerung kurz vor Ende des Krieges, an die 12 000 Geschosse, die die Innenstadt zu 90 Prozent zerstörten und 200 Menschen den Tod brachten. „Wir betrauern die Opfer und würdigen die Aufbauarbeit“, sagte Scheler. „Wir wollen alle dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passiert.“ Gerade die derzeitige weltgeschichtliche Entwicklung sei besorgniserregend.

Von Heike Liesaus

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