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Eilenburg Eilenburger wollen mehr Sitzbänke auf dem Burgberg
Region Eilenburg Eilenburger wollen mehr Sitzbänke auf dem Burgberg
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07:20 18.10.2016
Für eine Rast, gar mit Bewirtung, gibt es auf der neuen Burgberg-Freifläche nur begrenzte Möglichkeiten. Quelle: Wolfgang Sens
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Eilenburg

Zirka 70 kommunale Sitzmöbel auf Eilenburger Terrain sind nicht genug. Vor allem auf der neugestalteten Freifläche des Burgberges werden diese vermisst. In der jüngsten Stadtratssitzung kam das Thema erneut zur Sprache. Eine Rundbank um den markanten Ahornbaum in der Platzmitte sei teuer, so Petra Zimmermann vom Baubereich der Stadtverwaltung, Fördermöglichkeiten würden geprüft. Die Stadtverwaltung wolle sich dazu in den nächsten Tagen noch ausführlicher äußern, hieß es auf Nachfrage. Die Holzabdeckungen der Lüftungsschächte an der Herberge oder Mauerwerk auf Sitzhöhe animieren höchstens jüngeres Publikum zum Platznehmen.

Begehrte Sitzplätze

„Beim Tag des offenen Denkmals strömten hunderte Besucher aufs Burgberggelände, wurden Plätze für eine Pause besonders vermisst“, erinnert sich Karin Müller vom Burgverein. Die Biertisch-Garnituren des Vereins seien als Sitzplätze im Eingangsbereich zu den Schlosskellern für eine Kaffee- und Kuchenpause sehr begehrt gewesen. „Bei schönem Wetter die Aussicht zu genießen – das ist eine wunderbare Sache.“ Deshalb wünschen sich wohl nicht nur Vereinsaktive wie Karin Müller mehr Ideen und Mitstreiter, um den schönsten Balkon Eilenburgs mit mehr Angeboten zum Verweilen weiter aufzuwerten. „Allein 120 Personen kamen zwischen 10 und 16 Uhr zu meinen Führungen“, ergänzt Wolfgang Beuche. „Auch an anderen Tagen sind regelmäßig um die 30 Gäste, viele von auswärts, dabei. Die Frage, warum man auf diesem schönen Areal nicht einkehren kann, höre ich regelmäßig.“

Die kleine Heinzelberge ist bekanntlich von Anfang an nur für Frühstücksgäste des Hauses konzipiert. Was nicht bedeutet, dass zum Beispiel anlässlich der Seniorenwoche das Betreiberteam gemeinsam mit dem Big Schnitzel und dessen mobilen Versorgungsstand die über 80 Besucher, die dem Ruf des Stadtseniorenrates zur Burgberg-Visite gefolgt waren, trefflich bewirtete, schwärmt Vorsitzende Marianne Aster noch heute von einem gelungenen Nachmittag bei bestem Wetter auf einem der schönsten Freisitze der Muldestadt.

Spenden-Idee weiterentwickeln

Und weil die nächste Schönwetter-Periode bestimmt kommt und mit ihr weitere Diskussionen über unzureichende, attraktive Rastplätze auf dem Burgberg, weil ein Investor für das alte Amtshaus – ebenfalls ein ausbaufähiges Objekt in besonderer Lage – nicht in Sicht ist, öffentliche Gelder für zusätzliche Ausgaben aber auch knapp sind, kann momentan nur die Idee von Stadtführerin Birgit Rabe weiterentwickelt werden: Gemeinsam vom Stadtseniorenrat und der Stadtverwaltung aufgegriffen, hat die Aktion „Mach doch mal Pause – Bänke für Eilenburg“ dank Spenden im vergangenen Jahr immerhin zehn neue Sitzmöbel fürs Stadtgebiet eingebracht. Aber eben noch nicht in dem Umfang für den Burgberg wie gewünscht. Für eine stabile Bank müssen immerhin Kosten von rund 600 Euro eingeplant werden. Aber auch kleinere Beträge, die Sitzgelegenheiten mitfinanzieren helfen, sind stets willkommen.

Von Karin Rieck

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