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Eilenburg Eilenburgs Abwasserverband richtet Fokus auf Instandhaltung des Kanalnetzes
Region Eilenburg Eilenburgs Abwasserverband richtet Fokus auf Instandhaltung des Kanalnetzes
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22:05 07.05.2018
Blick auf das 20 Jahre alte Klärwerk Eilenburg: Auch hier muss investiert werden. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenbug

Nach jahrelangem Neubau rückt beim Abwasserzweckverband „Mittlere Mulde“ jetzt die Instandhaltung mehr in den Fokus. Den Schwerpunkt bildet dabei derzeit Eilenburg, die größte Kommune in dem von Doberschütz bis Krostitz reichenden Verbandsgebiet.

Eilenburger Kanäle kommen in die Jahre

Noch in diesem Monat beginnt die Erneuerung der Kanäle in der Karlstraße und Rollenstraße im Zuge des ohnehin anstehenden Straßenbaus. „Wenn sich das verbinden lässt, ist das natürlich immer der günstigste Fall“, so Mathias Müller, Geschäftsführer des Verbandes.

Doch neben dem Kanalnetz in der Eilenburger Stadtmitte, an dem in den 1990er-Jahren und nach dem Hochwasser 2002 schon einiges gemacht wurde, hat der Verband die Stadtteile Ost und Berg im Blick. Während im Osten vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren Betonkanäle verlegt worden sind, gibt es auf dem Berg sogar noch Kanäle, die aus der Zeit vor und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg stammen.

Kameraaufnahmen werden derzeit ausgewertet

Wie deren Zustand ist, das wurde inzwischen mittels Kamera-Befahrungen untersucht. Derzeit werden die Ergebnisse in Zusammenarbeit mit Ingenieurbüros auch unter Berücksichtigung vieler Faktoren, wie beispielsweise der, ob und welche Straße darüber verläuft, ausgewertet. Das erste und wichtigste Fazit fasst Mathias Müller jedoch so zusammen: „Das Netz funktioniert, aber es muss kontinuierlich was gemacht werden.“

In Eilenburg, wie in den anderen Verbandsgemeinden auch, ist der Verband zudem gefragt, wenn es um die Erschließung neuer Wohngebiete geht. In Eilenburg betrifft das den Grünen Fink und den Jacobsplatz.“

Klärwerk braucht auch neue Technik

Außerdem investiert der Verband in das inzwischen über 20 Jahre alte Klärwerk Hainichen. Seit 2016 arbeitet hier bereits ein neues Blockheizkraftwerk. 2017 wurde dann die erste von zwei neuen Belüftungseinrichtungen im Belebungsbecken installiert. In diesem Jahr investiert der Verband nun eine Viertelmillion Euro in neue Technik zur Schlammentwässerung. Danach muss bis 2019 noch in die Belüftung für das zweite Belebungsbecken sowie in neue Grobrechentechnik investiert werden.

Von Ilka Fischer

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