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Eilenburg Eilenburgs langjähriger Wehrleiter trägt sich ins Ehrenbuch ein
Region Eilenburg Eilenburgs langjähriger Wehrleiter trägt sich ins Ehrenbuch ein
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07:33 11.07.2018
Gunter Kneiß (Mitte) bei der Verabschiedung als Feuerwehrchef im März 2017. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Gunter Kneiß, der langjährige Eilenburger Feuerwehrleiter, steht jetzt mit einem Eintrag im Ehrenbuch der Stadt. „Das war ja schon lange beschlossene Sache“, so Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos). Allerdings hätte der Eintrag aufgrund gesundheitlicher Probleme immer wieder aufgeschoben werden müssen. Auch für den jetzt erfolgten Eintrag wurde der Eilenburger zu Hause aufgesucht.

„Mit Leib und Seele Feuerwehr“

In dem Eintrag wird der 62-Jährige wie folgt gewürdigt: „Gunter Kneiß – Mit Leib und Seele Feuerwehr“. Gunter Kneiß, so heißt es weiter, trat 1972 in die Feuerwehr ein und leitete von 1994 bis 2017 die Freiwillige Feuerwehr Eilenburg. Er trug in dieser Zeit maßgeblich zu der Zusammenführung aller Löschzüge im Stadtgebiet und der Ortsteile bei. Unvergessen bleibt auch sein Einsatz während der Hochwasser 2002 und 2013. Zudem kümmerte sich Kneiß mit Herzblut um die Ausbildung der jungen Kameraden. Er etablierte Eilenburg als Ausbildungszentrum für den Brandübungscontainer und organisierte selbst Lehrgänge in Schweden. Als Ehrenkommandant steht Gunter Kneiß auch heute noch als wichtiger Berater und Ansprechpartner für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung. Seinen Nachfolger André Zimmermann, der im Frühjahr 2017 die Wehrleitung übernahm, zog er mit heran.

Immer einen Blick für Neues

Bereits bei seinem Ausscheiden aus dem Amt hatte Ralf Scheler zudem gelobt: „Hervorzuheben sind bei Gunter Kneiß seine Kreativität und der Blick für Neues.“ Als weitere Stärken bezeichnete er dessen Menschenführung und das Händchen für Disziplin in der Truppe. Kneiß habe sich aber auch selbst um familiäre Dinge der Kameraden gekümmert. „Urlaub und Freizeit waren viele Jahre ein Fremdwort und das rund um die Uhr. Da gehört viel Idealismus dazu“, so Scheler.

Von Ilka Fischer

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