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Eilenburg Eilenburgs neuer Hort erhält den Namen Sebastian Kneipp
Region Eilenburg Eilenburgs neuer Hort erhält den Namen Sebastian Kneipp
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00:20 09.12.2017
In Ost entsteht ein neuer Hort. Quelle: Achitekturbüro Giersdorff
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Eilenburg

Der neue Hort der Stadt Eilenburg bekommt den Namen Sebastian-Kneipp-Hort. Diese Entscheidung hat der Stadtrat jetzt mehrheitlich getroffen. Das neue Gebäude entsteht derzeit auf dem Gelände der Grundschule im Stadtteil Ost und soll im März fertig sein. Der Name steht für die inhaltliche Ausrichtung des bisherigen Hortes in der Bummi-Kneipp-Kindertagesstätte, die der künftige Träger, die Volkssolidarität Nordsachsen, auch in dem neuen Gebäude fortsetzen möchte. Die pädagogische Arbeit beruht auf einem alltags- und situationsorientierten Ansatz auf Grundlage des sächsischen Bildungsplans und den Kneipp’schen Gesundheitslehren. In diesem spiegeln sich auch die fünf Säulen Pflanzen, Wasser, Bewegung, Ernährung und Balance wider.

Planung ist auf dem Weg

Die mit dem Umzug frei werdenden Räume im ersten Obergeschoss in der Kindertagesstätte Kneipp-Bummi werden in Krippen- und Kindergartenräume umgebaut und neu aufgeteilt. Dafür hat der Stadtrat die entsprechenden Planungsschritte auf den Weg gebracht. Der Umbau schließt auch die Sanitärbereiche ein, die im derzeitigen Zustand nicht für eine Krippennutzung geeignet sind. Gleichzeitig müssen auch die im Brandschutzkonzept festgelegten Maßnahmen umgesetzt werden. Dieses Projekt soll nach der Eröffnung des Hortes zwischen April und Dezember 2018 umgesetzt werden. Insgesamt werden so weitere 32 Krippen- und 54 Kindergartenplätze geschaffen. Damit verfügt die Bummi-Kita dann über 83 Krippen- und 158 Kindergartenplätze.

Förderung beantragt

Als Kosten sind rund 342 000 Euro plus rund 60 000 Euro für Brandschutzmaßnahmen im Kellergeschoss und Schallschutzmaßnahmen in den Gruppenräumen veranschlagt, die unter anderem mit Mitteln (rund 256 0000 Euro) aus dem Investkraftstärkungsgesetz, Budget Bund, und dem Kommunalen Sozialverband Sachsen finanziert werden. Die Mehrkosten für den Brand- und Schallschutz werden unter anderem mittels Kostenverschiebung gedeckt. Für die Stadt bleiben noch Eigenmittel in Höhe von rund 48 700 Euro, die im Haushaltsplan eingestellt oder in der Haushaltsplanung berücksichtigt werden.

Von Kathrin Kabelitz

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