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Eilenburg Ein Jahrgang, der vor allem musisch und künstlerisch geprägt war
Region Eilenburg Ein Jahrgang, der vor allem musisch und künstlerisch geprägt war
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14:10 19.05.2015
Anna-Lena und Nadine aus der Neunten interpretieren gekonnt eine Rap-Version von Goethes Zauberlehrling auf der Schulabschlussfeier. Quelle: Karin Rieck

Eher mehr als weniger stolze Eltern und Pädagogen und vielleicht so manche kleine Träne im Knopfloch - die festliche Schulentlassungsfeier wird dem Jahrgang 2013/14 der Eilenburger Tschanter-Oberschule im Gedächtnis haften bleiben. Genauso wie so manches Ereignis der zehn- und neunjährigen Schulzeit davor, von der am Ende Bildersequenzen auf der großen Bühnen-Leinwand den wissenden Betrachtern ein Schmunzeln oder gar ein lautes Lachen ins Gesicht trieb. 13 Neunt- und 47 Zehntklässler hielten im Bürgerhaus der Muldestadt am Freitagabend ihre Abschlusszeugnisse der Haupt- und Oberschule in den Händen. "Die Sie noch ein Stück Ihres Weges begleiten werden", stellte Schulleiterin Regina Schneider vom Rednerpult herab fest. Und hat doch keine klassische Schuljahresabschlussrede vorgetragen, sondern den Blick auf den Jahrgang mit Aktionen auf der Bühne verknüpft, mit denen die Tschanter-Schüler ihrem Ruf Ehre erwiesen. "Mit den Naturwissenschaften hat es nicht so funktioniert, die Stärken lagen eher im künstlerischen und musischen Bereich", erklärte Regina Schneider. Und dass trotz dreier Schulumzüge, die die Absolventen mitgemacht haben: vom Berg in die Dorotheenstraße, nach Ost und dann zurück in die Dorotheenstraße. Mit dem Bezug des sanierten Schulhauses im Stadtzentrum und im reichhaltigen Ganztagsangebot (GTA) fanden die Schüler schließlich eine gute Basis, um ihre kreativen Seiten auszuleben. Da lieferten die Tschanters mit Saskia als Eilenburg-Maskottchen Heinz Elmann beispielsweise Hingucker im Festumzug zur 1050-Jahr-Feier der Muldestadt, nannte Regina Schneider viele weitere Namen von Mädchen und Jungen, "die immer zur Stelle waren, wenn es galt, Veranstaltungen und Projekte zu unterstützen". Mit diesem Jahrgang verlassen außerdem drei Mitglieder der inzwischen sehr profilierten Schulband das Haus. "Aber der Nachwuchs entwickelt sich", blickte die Schulleiterin optimistisch nach vorn.

"Wir sind froh, wieder eine Schülergeneration ans Ziel geführt haben", galt ihr Dank auch den Klassenleitern, vor allem Simone Gröper, Kerstin Christ und Iris Großmann. Da kam bei der gekonnten Renft-Interpretation "Als ich fortging" von Torsten Wolf, einem der GTA-Schulaktiven, Wehmut auf. Was Christopher, Jessica und Hanka alsbald wieder ins Gegenteil umkehrten. Beim Shoppen von Klamotten Metaphern für eine launige Abschiedsrede zu finden - das passte super ins kreative Tschanter-Bild.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.07.2014
Rieck, Karin

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