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Eine Woche Stillstand mit viel Bewegung in der Papierfabrik

Eine Woche Stillstand mit viel Bewegung in der Papierfabrik

An diesem Sonntag werden die Papiermaschine und das Kraftwerk von Stora Enso im Gewerbegebiet auf dem Eilenburger Schanzberg abgeschaltet. Die Dampfwolken, die das Sachsen-Werk mal mehr und mal weniger gut sichtbar einhüllen, wenn es auf vollen Touren läuft, sind danach im Westen der Muldestadt für eine Woche nicht zu sehen.

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Die Papiermaschine wird für den jährlichen Stillstand bei Stora Enso für Wartung und Instandsetzung wieder abgeschaltet.

Quelle: Heike Liesaus

Eilenburg. "Die Produktion steht vorübergehend für Wartungsarbeiten sowie für die jährliche große Durchsicht der Papiermaschine still", erklärte Produktionsleiter Dirk Schwarze.

Dennoch wird im Bereich der Papiermaschine auf dem Werksgelände reichlich Bewegung sein, damit pünktlich bis zum Sonnabend, 13. Juni, ab 6 Uhr zur Frühschicht alles wieder läuft. "350 firmenexterne Spezialisten unterstützen unsere eigenen Instandhalter, sodass insgesamt 400 Leute unter Leitung unseres Koordinators Axel Weise in der kommenden Woche mit den Wartungsarbeiten beschäftigt sind", so Schwarze. Die Vorbereitungen dafür begannen bereits in dieser Woche.

Zu den Schwerpunkten gehören die Überholung der Dampfturbine im Kraftwerk, neben der großen Durchsicht der Papiermaschinentechnik die aufwendige Reparatur einer Schiene des Krans in der riesigen Halle sowie Investitionen, um die Effizienz der Anlagen, besonders beim Stromverbrauch, zu verbessern sowie Modernisierungen bei Software und Steuerungssystemen von Papiermaschine und Packstraße.

Der möglichst sparsame Umgang mit Energie, um die ständig steigenden Kosten zu beherrschen, sind - nicht nur in der jährlich einmal anstehenden Wartungswoche - permanent ein Thema in einem der größten Unternehmen der Muldestadt, das 240 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz bietet. Das betonte einmal mehr auch Werkleiter Ulrich Höke dieser Tage bei einem Treffen mit SPD-Landes- und Kommunalpolitikern. Neben dem Rohstoff Altpapier als größten Kostentreiber mit einem Anteil von 50 Prozent an den Gesamtkosten, so Höke, nehme der Energiebereich 20 Prozent ein. Mit dem eigenen Kraftwerk - mit einem Wirkungsgrad von 80 Prozent das modernste, was es in dieser Art momentan gibt - versuche das Unternehmen, seine Energiebilanz und die finanziellen Belastungen erträglich zu gestalten. Auch künftig müssten die Entlastungsregelungen bei der EEG-Umlage für Eigenstromanlagen bestehen bleiben. Auch nur teilweise zu zahlende Umlagen auf selbsterzeugten Strom, gab Höke für anstehende Verhandlungen weiter, wären in der Papierindustrie wirtschaftlich nicht darstellbar.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.06.2015
Karin Rieck

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